Beiträge mit tag "Youtube

Musik

Angels Chill Trance Essentials Volume 2 CD1

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Beachtet mich gar nicht, ich bastle hier nur ein wenig herum. Noch vor zwei Jahren hatte ich auf meinem Blog schätzungsweise einmal im Monat einen kleinen musikalischen Beitrag veröffentlicht, bestehend aus einem eingebetteten YouTube-Video mit einem Song, den ich zu dem Zeitpunkt gerade gerne gehört habe. Das hat ganz gut funktioniert eigentlich, bis auf die Tatsache, dass der YouTube-Code ziemlich langsam war, und bis YouTube schließlich mehr oder weniger verhindert hat, dass man den Player in der Höhe so weit verkleinern konnte, bis nur noch die Bedienelemente zu sehen waren – denn das praktisch nicht vorhandene Video interessierte ja gar nicht, und nahm nur Platz weg. Jedenfalls ging es von einem Tag auf den anderen nicht mehr so wie ich das wollte, dann habe ich die YouTube-Artikel allesamt von der Seite genommen.

Mir ist natürlich bewusst, dass die hiesige Gesetzeslage bezüglich eingebetteter urheberrechtlich geschützter Musik und Videos noch lange nicht geklärt ist, und dass es immer wieder geistig zurückgebliebene Richter gibt, für die eine Einbettung (also Verlinkung) dasselbe ist wie das Anbieten eines direkten Downloads auf dem eigenen Server. Dass es aber vielmehr der Blick durch eine Art Fensterscheibe auf eine andere Webseite ist, das versteht man bei den technophoben Damen und Herren schon nicht mehr. Aber das letzte Wort ist da ja noch nicht gesprochen.

Wie dem auch sei, no risk no fun. Ich möchte mal wieder ein paar entspannende Töne auf meine Webseite zaubern, ohne selbst Material hochladen zu müssen, zum einen aus oben genannten Gründen, zum anderen weil dieses Album bis heute zu meinen absoluten Favoriten und Geheimtipps zählt. Selten konnte ich so unbeschwert in Gedanken zu atmosphärischen Klängen abtauchen wie bei den Compilations der Angels Chill Trance Essentials, von denen es genau drei Stück mit jeweils zwei CDs gab. Neu zu erwerben gibt es die Teile scheinbar gar nicht mehr, jedenfalls nicht bei Amazon und anderen, daher halte ich die Verlinkung hier für in Ordnung. Wer anderer Meinung ist, darf mich gerne in jeder Form darauf hinweisen, dann verschwindet dieses Experiment auch schnell wieder.

Hier also die erste CD der zweiten Ausgabe der Angels Chill Trance Essentials. Laufzeit 1 Stunde und 18 Minuten. Gefunden bei Soundcloud. Fantastische Zusammenstellung. Mein Dank geht an den Uploader.

Spaß

Undercover in der Let’s-Play-Szene

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Eigentlich erlaubt meine momentane Situation es mir kaum, öffentlich über meinen streng geheimen und extrem riskanten Auftrag zu sprechen, denn meine Tarnung könnte zu leicht auffliegen. Mein persönlicher Kampf gegen Let’s Plays nimmt nun eine völlig neue Dimension an. Da es mir durch meine feindseligen Trollbeiträge und Hasspredigten bisher noch nicht in nennenswertem Umfang gelungen ist, diesen korrupten Sumpf, der sich Let’s-Play-Szene schimpft, frühzeitig trockenzulegen, so dass diese widerlichen Subjekte, die auf YouTube zu unverdientem und unbegreiflich großem Ruhm gekommen sind, weiterhin ungestraft schlechte Gameplay-Videos mit langweiligem Kommentar posten können.

Meine neue Taktik ist es nun, den Feind von innen heraus zu bekämpfen, die gesamte womöglich gewaltbereite Let’s-Play-Szene heimlich zu infiltrieren und brisante Informationen über etwaige Gruppierungen und geplante Aktionen zu stehlen. “Halte deine Freunde nahe bei dir, aber deine Feinde noch näher“, so lautet ein eigentlich nur peripher passendes, aber mir im Moment als einziges einfallendes Sprichwort, dessen Sinnhaftigkeit ich nicht zu hinterfragen wage. Meine hochinvestigativen Erfahrungsberichte, die ich unter Einsatz meines eigenen wertvollen Lebens gewinnen muss, werde ich hier mit den Lesern dieses hochwertigen Weltverschwörungs-Blogs teilen.

Mit Hilfe des befreundeten Let’s Players Karurosu Sensei ließ ich mich kürzlich als V-Mann unter dem Pseudonym “Propagandalf” in das Milieu einschleusen. So sind seit neuestem ein unbekannter Let’s Player und ein unbekannter Blogger gemeinsam mit einigen als “Honeypots” bezeichneten Let’s-Play-Attrappen auf YouTube zu finden, in deren Verlauf sie möglichst unverdächtig das Gameplay eines beliebigen Zombie-Survival-Shooters für den PC beschreiben. Der bisher nur im Early Access verfügbare Minecraft-/DayZ-Hybrid “7 Days to Die” erschien uns als geeignete Gelegenheit, uns in der Szene einen Namen zu machen, damit die großen Fische möglichst bald anbeißen. Aber unsere Tarnung galt es zunächst mit äußerst unkonventionellen Methoden zu perfektionieren.

Um nicht bei den falschen Leuten negativ aufzufallen, bauten wir absichtlich einige offensichtliche Fehler in die Videos ein, denn als blutige Let’s-Play-Anfänger, die wir ja vorgeben zu sein, müssen wir unsere Rolle natürlich absolut glaubwürdig spielen. So ist dann z.B. meine Stimme in den Videos vom Lautstärkepegel her etwas übersteuert, außerdem ist der Gamma-Wert falsch eingestellt, so dass man die dunklen Stellen im Video nicht mehr richtig erkennen kann, die unerträglich niedrige Bitrate macht den Rest. Noch dazu übten wir monatelang unseren Text, probten belangloses und scheinbar spontanes Geschwätz, schlechte Wortwitze und peinliches Gelächter in den dümmsten Situationen. Es ist verblüffend, wie realistisch das Ergebnis schließlich geworden ist. Ich erkannte mich selbst nicht mehr.

Exemplarisch hänge ich eines dieser für den Auftrag mühsam produzierten “Let’s Play Together Videos” an, die alle im Channel des Kollegen gepostet werden. Im Idealfall verbreitet sich dadurch schnell die Nachricht auf den Straßen, dass zwei neue Let’s Player in der Stadt sind, die für Angebote aller Art stets offen sind. Vielleicht schnappt schon bald die Mausefalle zu. Hier auch einen Dank an Karurosu Sensei für die Unterstützung und den Aufwand bei der Produktion der Videos.

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Die bisher veröffentlichten Let’s Plays in dieser Reihe:

7 Days To Die – Erstes Spiel mit der Alpha 7.9 #01 – Let’s play together 7DTD
7 Days To Die – Ab in die Eiswelt…öh? Alpha 7.9 #02 – Let’s play together 7DTD
7 Days To Die – Barren. Eisenbarren! #03 – Let’s play together 7DTD
7 Days To Die – Home. Sweet Home! #04 – Let’s play together 7DTD

ATARI

Bolo und Bolo Werkstatt für Atari ST

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Ein großes Dankeschön an Gerry, meinem geschätzten Mit-Atarianer und Thalion-Veteranen, der mich gerade noch rechtzeitig auf eine auslaufende Ebay-Auktion aufmerksam gemacht hat. Eine solche Rarität findet man wahrscheinlich nur alle paar Jahre mal, daher musste ich sofort zugreifen. Zu Anfang hoffte ich noch, dass ich schon für 6 Euro den Zuschlag bekäme, aber da habe ich nicht mit den anderen Nostalgikern gerechnet, wegen der ich etwas tiefer in die Tasche greifen musste. Am Ende gelang mir der große Coup mit knapp unter 40 Euro. Ja, viel Geld für alten Kram. Wenig Geld für einen echten Fan. Aber wovon spreche ich überhaupt? Ach, es geht eigentlich nur um den ultimativen Atari ST Public Domain Klassiker: Bolo

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Eine meiner aller-aller-aller-ersten Spieleerfahrungen hängt mit dem Breakout-Klon “Bolo” von 1987 zusammen. Damals war ich wohl gerade so in der Lage, die Maus zu bewegen ohne dass sie vom Tisch fiel, und die Gefahr bestand bei diesem Spiel durchaus. Bolo – das etwas andere Ball(er)spiel – dürfte man eigentlich kaum Klon nennen, weil es das Original-Spielkonzept um so wahnsinnig viele Elemente erweitert, dass es die Idee auf ein völlig anderes Niveau hebt. Ich kann nicht betonen, wieviele unglaublich spannende (und auch frustrierende) Stunden ich damit erleben durfte. Dieses Spiel hat mich schon sehr früh geprägt, meine Ansprüche und Erwartungen an die Spielewelt entscheidend beeinflusst. Selbstredend hat sich seitdem viel getan, aber ich erwarte auch heute noch, dass eine große Portion Spielwitz eingebracht und viel Liebe zum Detail bei der Entwicklung von Spielen an den Tag gelegt wird, genau so wie das Meinolf Schneider vor etwa 27 Jahren getan hat, als er Bolo im Jahr 1986 zunächst für den auf dem 68000er von Motorola basierenden (wenig bekannten) Gepard Computer entwickelte, und dann für den damals brandneuen Atari ST veröffentlichte.

Die größte Besonderheit von Bolo war die beeindruckende Vielzahl an verschiedensten Steinen, die sehr geniale Physiksimulation, die den Spieler am Schläger den Widerstand beim Anschlagen beinahe spüren ließ, das Gewicht des (unterschiedlich großen) Balles, die dynamische Schwerkraft, die Menge an Levels und die wundervollsten grafischen Effekte, wenn es z.B. explosive Steine in alle Richtungen zerfetzt. Mir fallen nicht genug Superlative ein, um dieses Spiel ausreichend zu würdigen. Über den als Megaghost bezeichneten Antagonisten kann ich leider nicht das Geringste erzählen, denn Bolo war mir leider zu schwer. Wenn man 50 Levels am Stück erfolgreich durchgespielt hat, soll er wohl erscheinen. Einmal hatte ich knapp 20 Levels geschafft. Die klobige Atarimaus, deren Kugel ständig im Gehäuse hängenblieb, hat mir die Schwerstarbeit im Kampf gegen die Schwerkraft kaum abnehmen können.

Als Meinolf Schneider noch für das Label der Application Systems Heidelberg entwickelte, nannte er sich Dr. Mausklick, so wie das auch den Rückseiten der Plastikhüllen zu entnehmen ist. Ich bin begeistert wie gut erhalten die beiden Schachteln sind, sogar der Sticker wurde noch nicht verwendet, und das DIN A2-Poster mit den Levelbildern wurde offenbar auch noch nicht aufgehängt. In der zweiten Schachtel steckt die “Bolo Werkstatt”, also der Leveleditor, einschließlich gedruckter Kurzanleitung. Die Hülle ist dabei exakt dieselbe wie beim Spiel, mit einem zusätzlichen aufgeklebten “Werkstatt”-Schriftzug. Und als wäre das nicht schon toll genug, sind selbst die Preisetiketten noch auf der Packung, die beide Produkte mit 69,00 DM auszeichnen. Dieser fantastische Neuzugang geht direkt in meine virtuelle Vitrine.

Ich nehme mir mal die Freiheit, hier ein kleines Gameplay-Video von YouTube einzufügen, um das Spiel zu demonstrieren. Man sollte allerdings einschränkend dazu erwähnen, dass der Spieler hier nicht allzu talentiert ist. Außerdem zeigt das Video nur äußerst wenig von der Vielfalt, die die Levels bieten können.

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Für das grenzenlose Glück fehlt mir jetzt eigentlich nur noch ein originalverpacktes Esprit für den Atari ST, also dem Vorgänger von OXYD. Falls jemand zufällig darüber stolpert, oder sein eigenes Exemplar für einen guten Preis verkaufen möchte – bitte nicht zögern, E-Mail an mich. Im Idealfall ist noch alles so in der Verpackung wie es verkauft wurde, aber ich nehme auch weniger guterhaltene Spiele. Ich bin mal gespannt, was sich in den kommenden Monaten und Jahren noch so an Gelegenheiten ergeben wird. Vielleicht komme ich ja wirklich noch dazu, einen kleinen Dongleware-Schrein aufzustellen.

Webfundstück

Interaktive Filme sind doch auch nur Filme

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In unserer modernen middleware-gesteuerten Welt der Softwareentwicklung, in der Spielehersteller ihre Werke prinzipiell mit nur einem simplen Compiler-Flag gleichzeitig für alle großen Zielplatformen verfügbar machen könnten, setzen viele Publisher dennoch weiterhin auf das umstrittene, wirtschaftstaktische Element der Exklusivveröffentlichung für Konsolen. Ganz vorne mit dabei sind natürlich Nintendo und Sony. Selbstverständlich ist das allein deren Entscheidung, und höchstwahrscheinlich auch keine dumme Entscheidung, aber eine, die viele Spielefans in unschöne Situationen bringt. Oder vielleicht auch nicht, denn wie ich feststellen durfte, gibt es für viele “Probleme” irgendwo das passende Gegenmittel.

beyondtwosoulsIn meinem speziellen Fall heißt dieses Gegenmittel YouTube. Genauer gesagt: Let’s Play. Noch genauer gesagt: Keine Let’s Plays, sondern Playthroughs. Ich bin kein echter Fan von Let’s Plays, denn die meisten sind übelstes Fremdschäm-Material. Doch zurück zum Anfang: Bereits vor Jahren wurde ich auf preisgekrönte Spiele wie “Heavy Rain” aufmerksam, die beispielsweise exklusiv für die Playstation 3 veröffentlicht wurden. Theoretisch reizte mich als Filmfan die Idee interaktiver Filme schon ein wenig, so wie etwa 1998 “Tender Loving Care” aka “Die Versuchung”, das auf mehreren CDs bzw. DVD für den PC und für DVD-Player verkauft wurde. Aber als bewusster Nicht-Konsolero war das seither noch keine Option. So ließ ich diese Spiele lange Zeit außer Acht.

Erst letztes Jahr entdeckte ich durch Zufall, dass viele dieser Spiele als komplettes Video bei YouTube hochgeladen werden. Wenn man Glück hat, dann sogar als sogenanntes Playthrough, also im Gegensatz zu den Let’s Plays ohne abgrundtief dämliches Gelaber von pickeligen Teenagern, die dem Zuschauer mit einem sagenhaft beschränkten Vokabular erzählen wollen, was man dort auf dem Bildschirm gerade sieht, für den Fall, dass man selbst blind und doof sein sollte. Wobei über die Begriffe “Let’s Play”, “Playthrough” und “Walkthrough” scheinbar noch gestritten wird. Viele kennen den Unterschied überhaupt nicht, oder nehmen die zusätzlichen Suchbegriffe dankbar in die Videobeschreibung auf, während sie gleichzeitig auf die Unterschiede scheißen. Wie oft habe ich Playthroughs hoffnungsvoll angeklickt, um dann bei den immergleichen einleitenden Worten “Halloooooooo, willkommen bei meinem Let’s Play” das schrecklich quakende Browser-Tab unter heftigem Brechreiz hastig zu schließen. Örgh!

Dafür bin ich umso dankbarer, wenn es sich ein YouTuber tatsächlich mal verkneifen kann, das schöne Gameplay mit seinem blöden Gequassel zu ruinieren. Es gibt sie, aber es sind nicht viele. Es sind sogar noch weniger, wenn man die deutschen Fassungen der Spiele sucht. In Ermangelung einer PC-Version vieler dieser Spiele, habe ich mich also entschlossen, mich mit der vorgespielten Handlung zufriedenzugeben. Interaktive Filme sind doch eigentlich auch nur Filme. Was verpasse ich denn Großartiges? Dass ich die Gelegenheit habe, im richtigen Moment den richtigen Knopf auf dem Gamepad zu drücken, damit der Film nicht böse endet? Dass ich mich von Quicktime-Event zu Quicktime-Event hangeln darf? Vielleicht bin ich der falsche dafür, aber DAS ist es nicht, was mich am Spiel reizt. Ich bin sicher, mit der YouTube-Lösung bin ich gar nicht so schlecht bedient.

lastofusZugegeben, meine Darstellung ist natürlich etwas überspitzt. Mir ist bewusst, dass viele solcher Spiele auf ausgedehnte Action-Sequenzen bauen, worin der Spieler dann direkt die Kontrolle übernimmt, und nicht nur eine Ansammlung von geskripteten Ereignissen abspielen darf. “Kauf’ dir doch einfach ‘ne PS3!”, wurde mir gern empfohlen. Sicherlich ein gut gemeinter Rat (vor allem für Sony), und sich eine teure Spielekonsole, die dazugehörigen teuren Spiele und einen geeigneten Fernseher zu kaufen, ist bestimmt viel einfacher als eines der Videoportale im Internet zu besuchen. Oder vielleicht kaufe ich mir lieber keine Exklusivspiele, damit würde ich diese aus meiner Sicht unschöne Maßnahme nur noch selbst finanzieren.

So habe ich mir in den letzten Monaten tolle interaktive Filme wie Fahrenheit (Indigo Prophecy), Heavy Rain, Beyond: Two Souls, The Last of Us und The Last of Us: Left Behind komplett angesehen. Ich muss sagen, ich war wirklich begeistert. Obwohl ich nicht selbst gespielt habe, kam mir die Zeit nicht vergeudet, die Handlung der Spiele meistens durchdacht und schön vor. Ein netter Nebeneffekt ist außerdem der, dass man mitreden kann, ohne eine Konsole oder die Spiele zu besitzen. Aber klar, ein Half Life 2 oder Crysis etwa würde ich mir niemals als Video anschauen wollen, dafür ist der Spieler viel zu aktiv eingebunden und der Anteil am Spielgeschehen ohne Dialoge viel zu groß. Bevor es jemand in den Kommentaren schreibt: Ja, ich weiß dass es von Fahrenheit eine PC-Version gibt. Und ich weiß auch, dass The Last of Us nicht unbedingt ein interaktiver Film ist, aber man könnte darüber natürlich streiten.

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SPACOLA Eclipse WIP 0.29 Preview-Video

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Leider nicht ganz pünktlich zum dreijährigen Geburtstag von SuccessDenied.com, der diesmal ein wenig im Stillen gefeiert wurde, hier nun nach beinahe zweiwöchiger artikelloser Phase das versprochene WIP-Preview-Video der neuesten Version meines Java-Remakes: SPACOLA Eclipse WIP 0.29. Ich muss hier allerdings wieder einmal betonen, dass YouTube das Originalvideo nach dem Upload unnötigerweise in matschige Videogrütze verwandelt hat(*). Und die niedrige Framerate des Videos repräsentiert in keinster Weise die eigentlich sehr weichen Bewegungen des Spiels. Um das einmal in Zahlen auszudrücken: Das Video hat eine Framerate von etwa 26 fps, das Spiel läuft aber mit 52 fps, also exakt doppelt soviele Bilder. Den Unterschied sieht man.

Drei Jahre SuccessDenied heißt bei aller Sektstimmung aber auch, dass ich seit bald drei Jahren an dem noch lange nicht fertigen Spiel arbeite, aber das ist für mich kein Problem, denn dafür investiere ich als einziger Entwickler eben zuwenig Zeit. Auch die kommenden zwei bis drei Monate sieht es relativ unrosig aus, denn ich muss mich um viele Dinge kümmern, die ich lange aufgeschoben habe. Ich werde den Quellcode nur noch gelegentlich mal anrühren. Aber spätestens nächstes Jahr lege ich wieder richtig los.

Das Video demonstriert so einige Aspekte, die ich in den letzten Monaten fertiggestellt habe: Wüst ballernde Gegner, die Animation des zerstörten Spielerschiffes, das neue Cheatmenü, Geschwindigkeitswarnungen, herumfliegende Waren, schiffbrüchige Piraten, echte Highscore, Kontoabrechnungen, die Kurzanleitung, einen echten Pausemodus, das Anhalten der Game-Engine (mit TOS-Bomben), und dass man Soundeffekte, Ingame-Musik und Partikeleffekte jederzeit ein- und ausschalten kann. An den wichtigen Stellen im Video habe ich Kommentare eingeblendet, damit man nichts verpasst. Auch ist das Video mit seinen stolzen zehn Minuten leider nicht so knapp geraten, wie ich das ursprünglich wollte. Wer seine Zeit als zu kostbar erachtet, dem sei gesagt, dass ab der Hälfte des Videos nicht mehr wirklich viel neues gezeigt wird. Es geht dann nur noch um Details.

Da ich kein Held im Umgang mit Videoschnittsoftware bin, habe ich das Video relativ schnell zusammengeklickt, ohne Rücksicht auf qualitativ hohe Ansprüche. Es ist nur eine kleine Demonstration des aktuellen Entwicklungsstands. Kommentare sind gern gesehen und Fragen jederzeit gestattet. Die Projektseite des Spiels werde ich in Kürze aktualisieren.

Das nächste Preview-Video wird es frühestens wieder in einem Jahr geben, da ich, wie bereits erwähnt, vorerst nicht mehr dazu kommen werde, neue Features umzusetzen. Aber es geht definitiv weiter.

(*) Nachtrag: Jetzt ist die Qualität des Videos auf einmal besser geworden, dabei habe ich nichts verändert. YouTube stinkt manchmal einfach, dagegen kann man wenig machen. Die verteilen wohl hin und wieder einen Stream mit schlechterer Qualität, wenn die Bandbreite als zu gering eingeschätzt wird.

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