Vince

Vince

(230 Kommentare, 292 Beiträge)

Ein Mann kann etwas verändern.

Homepage: http://www.successdenied.com

Beiträge von Vince
Television

Carmichael. Charles Carmichael.

0

Jeden Tag eine einzige Episode. Mehr nicht. Seit einer Weile nun ist das meine Vorgabe, um Fernsehserien ausgiebiger zu genießen, und nicht länger wie Massenware zu konsumieren. Man kann von dem Material viel länger zehren, und muss sich nicht ständig damit befassen, was man sich denn als nächstes reinziehen könnte. In meinem Fall ist das zwar schon lange klar, aber eilig hatte ich es dennoch nicht. Drei Monate ungefähr braucht man in diesem Tempo für die fünf Staffeln von “Chuck”. Die US-Serie, die man wohl als eine Art Geheimagenten-Comedy-Drama bezeichnen würde, wurde von 2007 bis 2012 produziert, und hat denselben Namen wie ihre Hauptperson Chuck Bartowski.

chuck1

Chuck ist gerade in einer Selbstfindungsphase, da er schon jahrelang in einer Buy-More-Filiale versumpft, seit er hochkant aus dem Studium geflogen ist. Die wenigen Frauen, die sich für ihn interessieren könnten, vergrault er mit seinen Geschichten über seine Verflossene Jill. Seine Schwester Ellie leidet mit ihm und wünscht sich nichts mehr, als dass er endlich sein Potential ausschöpfen könnte. Da meldet sich auf einmal sein ehemaliger Uni-Kumpel Bryce – längst sein Erzfeind, seit dieser ihm Jill ausgespannt und ihn von der Universität hat werfen lassen. Eine E-Mail später bekommt Chuck plötzlich den neuen Prototyp eines CIA-Supercomputers in sein Gehirn hochgeladen.

Von da an, ändert sich sein Leben schlagartig: Die CIA und die NSA sind hinter ihm her, außerdem eine ganze Reihe anderer Bösewichte, die die brisanten Daten gern selbst in die Finger bekämen. Chuck kann mit Hilfe des “Intersect” genannten Supercomputers “flashen”, also alle geheimen Informationen zu einer bestimmten Sache oder Person abrufen, wenn er sich darauf kurz konzentriert. Zur Seite stehen ihm schon bald die attraktive CIA-Agentin Sarah Walker und der mürrische NSA-Spezialist John Casey, außerdem sein bester Freund, der ebenfalls chronisch erfolglose Morgan Grimes.

Die Serie punktet bei mir eindeutig mit ihrem dezenten Nerd-Humor, und den vielen kleinen Anspielungen, die nur Fans verstehen. Chuck hat die ganze Zeit ein Tron-Poster in seinem Zimmer hängen, da wirkt es gleich viel witziger, wenn sich später herausstellt, dass der Vater von Ellies Freund Devon von Bruce Boxleitner gespielt wird, einem der Hauptdarsteller des Films. Schön sind auch die Gastauftritte von Linda Hamilton als Chucks Mutter, die etwa in einer Szene zu Chuck und Sarah sagt: “Kommt mit mir, wenn ihr leben wollt.”. Legendäre Worte, die so ähnlich einst Arnold Schwarzenegger als T-800 zu Linda Hamilton sagte. In einer anderen Folge sieht man Linda Hamilton mit Hilfe einer Überwachungskamera in einer Gefängniszelle, wie sie Klimmzüge an ihrem Bettgestell macht.

chuck2

Ausführender Produzent der Serie ist interessanterweise Robert Duncan McNeill, den ich als Darsteller von Tom Paris in Star Trek: Voyager kenne. Da verwundert es auch nicht, dass die Darsteller von Captain Archer, vom Voyager-Doktor, von Neelix und schließlich er selbst Gastrollen haben. Ein Fest für jeden Star Trek-Fan. Der wiederkehrende Spruch “Leute, ich kann Kung Fu!”, der sich auf den Intersect 2.0 bezieht, mit dem Chuck zur unbesiegbaren Kampfmaschine wird, wird mit den Gastauftritten von Carrie-Anne Moss aus Matrix passend hervorgehoben.

Eine Sache, die mich von der ersten bis zur letzten Folge gestört hat: Sarah läuft rund um die Uhr in Schuhen mit viel zu hohen Absätzen herum, auch wenn zu erwarten ist, dass scharf geschossen wird, oder wenn sie sich (unter lautem Geklacker) an jemanden heranschleichen soll. Yvonne Strahovski ist wirklich eine schöne Frau – und das sicher auch in Sportschuhen. Ein bisschen mehr Logik hätte hier nicht geschadet. In der ersten Staffel der Serie bekommt man irgendwann das Gefühl, dass sämtliche Episoden nach demselben vorhersehbaren Schema ablaufen. Ab der zweiten Staffel haben die talentierten Schreiberlinge ihre Figuren endlich im Griff und sorgen für mehr inhaltliche Substanz und Abwechslung. So erfährt man nicht nur, welche Rolle Chucks Familie in dem Knäuel aus geheimdienstlichen Aktivitäten spielt, sondern auch was das für ein harter Job im Buy-More ist. Apropos: Jeff und Lester alias Jeffster muss man unbedingt erlebt haben.

“Chuck” ist eine Agentenserie, die sich selbst nie ganz ernst nimmt, aber bei allem Spaß trotzdem immer genug Drama und Action bietet, so dass man mit den Figuren in den ernsteren Situationen mitfiebert. Die drei Monate mit Chuck, Sarah, Casey und Morgan waren wirklich angenehm. Für mich ist es nun wieder an der Zeit, zu neuen Ufern aufzubrechen.

neuland

Keine Einladung zum Mitlesen

2

Vor einigen Tagen machte eine Schlagzeile auf diversen IT-Newsportalen (und darüber hinaus) die Runde: Google hat drei kinderpornografische Bilder im E-Mail-Account eines Nutzers gefunden und sofort die Behörden alarmiert. Der Mann wurde verhaftet. Bravo! Das böse KiPo-Schlagwort scheint nur wenig Spielraum für Diskussionen zu lassen, denn zum Glück hat Google dieses Subjekt der Polizei ausgeliefert. Der wird in seinem Leben sicher keine E-Mails mehr schreiben. Man müsste doch eigentlich schon ziemlich einen an der Waffel haben, sollte man wenig Begeisterung für diese Aktion übrig haben. Mit dem Schutz der Kinder lässt sich natürlich alles rechtfertigen.

Was auf den ersten Blick wie eine gute Sache klingt, ist bei genauerem Hinsehen eigentlich eine Katastrophe. Es ist zwar nicht so, als könnte man sich das nicht schon selbst denken, aber die Gewissheit zerstört dann auch das letzte bisschen Illusion: Google durchsucht die E-Mails und sämtliche Anhänge seiner Nutzer. Und wenn dort etwas Verdächtiges entdeckt wird, werden entsprechende Schritte eingeleitet. Es ist davon auszugehen, dass konkurrierende E-Mail-Anbieter das genauso handhaben. Und wenn sie es bisher nicht getan haben, werden sie jetzt nach Bekanntwerden von den Politikern garantiert mit einigen gutgemeinten Worten dazu veranlasst. Das ist aber nicht besser, als wenn die Post im großen Umfang unsere Briefe öffnet und liest, oder den Inhalt von Paketen inspiziert, bevor sie wieder zugeklebt und uns zugestellt, oder einbehalten werden. Ja, ich weiß, beim Zoll wird das so gemacht, was ich ebenfalls nicht gutheißen kann. Und eigentlich wurde vor Monaten schon bekannt, dass auch die NSA regelmäßig Pakete öffnet, etwa von Cisco-Routern, um die Hardware zu kompromittieren. Also eigentlich können wir uns auch vom Postgeheimnis (das auf Grund seiner vielen Einschränkungen ohnehin irgendwie wirkungslos ist) schonmal verabschieden. Für E-Mails gibt es so etwas aber gar nicht erst – der Inhalt unserer elektronischen Post darf von allen Anbietern in jedem Maße ausgewertet werden, sogar für Werbezwecke. Das ist doch sehr beruhigend. Nicht.

Was ich mich zwischen all der Aufregung ernsthaft frage: Googles Interesse daran, die E-Mails und E-Mail-Anhänge seiner Nutzer zu scannen und auszuwerten, steht in direktem Konflikt zu deren langfristigen Plänen, irgendwann einmal Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für den E-Mail-Dienst Gmail anzubieten. Denn wenn die Informationen zwischen Absender und Empfänger nirgends entschlüsselt werden können, kann natürlich auch nichts gescannt und mit irgendwelchen Datenbanken abgeglichen werden. Also entweder lässt Google es gar nicht erst so weit kommen, dass Verschlüsselung sich durchsetzen kann, oder sie führen auch nur eine billige Fake-Verschlüsselung ein, so wie das bei der De-Mail der Fall ist. Die Nutzer werden in falscher Sicherheit gewogen, ihre Daten aber sind immer für Dritte einsehbar.

Kürzlich wollte ich in einem Artikel darüber informieren, wie ich mich vor einigen Wochen endgültig von dem amerikanischen Cloudspeicher-Anbieter Dropbox gelöst habe, da Dropbox die Nutzerdaten nicht verschlüsselt, und außerdem von Gesetzes wegen verpflichtet ist, Nutzerdaten ohne Widerworte an US-Geheimdienste auszuhändigen. Meinen Account habe ich mir 2009 angelegt, um mit Kommilitonen Quelltexte und Vorlesungsskripte auszutauschen, und ich fand die Idee wirklich sehr nützlich. Heute sind meine Ansprüche an solche Dienste jedoch andere, Datenschutz ist mir wichtiger geworden, und Dropbox geht absolut nicht mit der Zeit, sei es wegen vorauseilenden Gehorsams gegenüber der Obrigkeit, oder aus ganz anderen Gründen. Eine Alternative musste schnell her.

Nun dachte ich mir, dass die Zeiten kaum besser sein könnten, um sich nur die Rosinen unter den Cloud-Anbietern herauszupicken, doch ich irrte mich. Längst satteln die Anbieter auf Sparpolitik und auf Bezahlangebote um – aus ehemals 50 GB kostenlos wurden 5 GB für nicht unter einem Zehner im Jahr. Die Auswahl wurde jetzt schon deutlich kleiner, erst recht, wenn man auf Verschlüsselung Wert legte. Also doch wieder mit eingekniffenem Schwanz zurück zu Dropbox und sich stattdessen selbst um die Verschlüsselung kümmern? Da machte mich ein gütiger Arbeitskollege rechtzeitig auf Wuala aufmerksam. Beinahe hätte ich diesen Anbieter wirklich jedem empfohlen, aber nur wenige Wochen nach meiner Registrierung für einen Kostenlos-Account wurden ebendiese abgeschafft. Wuala bietet jetzt auch nur noch knauserige 5 GB für teures Geld im Jahr an. Als Kostenlosnutzer darf ich meinen Account weiterhin unentgeltlich nutzen – aber wer weiß wie lange noch. Wuala ist auf Dauer also auch nicht die Lösung, obgleich es damit natürlich trotzdem noch besser ist als Dropbox.

Auch Whistleblower Edward Snowden hat vor einigen Wochen von Dropbox abgeraten, was mich in meiner Meinung nachhaltig bestärkt. Stattdessen empfiehlt er sehr zu meiner Verwunderung den ebenfalls in den USA ansässigen Anbieter Spideroak. Spideroak verschlüsselt die Nutzerdaten, so dass ausschließlich jener Zugriff darauf haben kann. Aber ich frage mich auch hier, wie sich das – ohne Backdoor – mit dem berüchtigten amerikanischen Patriot Act unter einen Hut bringen lassen soll. Wahrscheinlich müsste ich mir jetzt vorstellen wie unwahrscheinlich es ist, dass Edward Snowden in diesem Fall naiver ist als ich, aber ich traue Spideroak trotzdem nicht.

Vorerst bin ich mit meinem verschlüsselten Cloudspeicher relativ zufrieden. Jetzt fehlt noch eine einfache Möglichkeit, meinen E-Mail-Verkehr zu verschlüsseln. Und wenn ich mich hierfür von Gmail verabschieden muss, werde ich das irgendwann auch in Angriff nehmen.

Television

In Gedenken an Robin Williams

0

Das ist genau der Auftakt, den ich für meinen Urlaub so überhaupt nicht gebraucht habe: die Todesmeldung von einem meiner absoluten Lieblingsschauspieler. Nein, hier folgt jetzt kein beliebiges, noch so bedeutungsschwangeres Zitat aus einem seiner besten Filme. Das ist auch nicht der Versuch, einen Nachruf zu verfassen auf einen Menschen, der viel größer war als sein fantastisches Lebenswerk erahnen ließe. Das ist einfach meine persönliche Art, Abschied zu nehmen. Abschied von Robin Williams.

robinwilliams

Wieso können sie denn nicht ewig leben, die Stars aus Film und Fernsehen, die wir schon seit unserer Kindheit, und fast wie gute Freunde kennen. Große Schauspieler sind eben doch nur Menschen, an denen die Zeit leider auch nicht spurlos vorübergeht. Die Filme von Robin Williams begleiten mich praktisch seit es mich gibt. “Good Morning, Vietnam” sah ich zum ersten Mal, als ich den Film noch gar nicht zu verstehen in der Lage war. Als ich eingeschult wurde, war Steven Spielbergs “Hook” der Renner auf VHS. Als meine Eltern sich wenig später scheiden ließen, war “Mrs. Doubtfire” im Kino – ein Film, in dem es um einen Sorgerechtsstreit geht. Robin Williams verkörperte den liebenden Vater, der im Kampf um seine Kinder alles gibt, und trotz aller Komik um die Maskerade als überdrehtes Kindermädchen, basiert der Film auf einer äußerst schwierigen, traurigen familiären Situation, und keiner verstand es so gut wie er, diese Traurigkeit in den Augen subtil hinter seinem bekannten unendlich gütigen Grinsen durchblicken zu lassen.

Seine späteren Kinder- und Abenteuerfilme habe ich ebenso genossen, etwa “Jumanji” und “Flubber”. Im krassen Gegensatz dazu gab es da noch seine an ein reiferes Publikum gerichteten, schwermütigen, wirklich genialen Filme, wie “Good Will Hunting” (für den er seinen einzigen Oscar bekam) und “Hinter dem Horizont”. In “One Hour Photo” oder “Insomnia” versuchte er sich sogar noch an spannenderen Filmen, und das mag ihm wirklich sehr gut gelungen sein. Doch schließlich, als das Interesse an seiner Person schon spürbar abflaute, musste er sich mit Rollen in mäßigen Popcorn-Filmen wie “Lizenz zum Heiraten” oder “Nachts im Museum” zufrieden geben. Vielleicht war das ein Teil des Problems.

Gestern starb Robin Williams im Alter von 63 Jahren. Hollywood verlor damit einen seiner größten Schauspieler und Komiker – ein Komiker, dem offenbar privat nicht so oft zum Lachen zumute war. Seine wiederkehrende Alkohol- und Kokainsucht waren nur Symptome seines stillen Leidens. Ich trauere selten um Menschen, die ich nicht kenne. Heute ist für mich ein sehr trauriger, schwarzer Tag.

Ruhe in Frieden.

Spacola_Disks1

SPACOLA-Artworks restauriert

2

Der erste Vormittag des ersten Urlaubstages ist schon fast vorbei, da wollte ich die vielen montagmorgendlichen Stunden, denen ich bereits jetzt nachtrauere, nicht gänzlich unproduktiv stehen lassen. Um mal wieder so richtig gepflegt abzuhängen und gar nichts zu tun, war doch eigentlich schon das vergangene Wochenende da. Es ist jetzt an der Zeit, mal wieder einen Gang hochzuschalten und Dinge abzuarbeiten. Mal davon abgesehen, dass ich nach fast einem Jahr nun einen Kleiderschrank bestellt habe (Adios, Umzugskartons!), sowie ein wenig Hardware für mein zukünftiges neues generalüberholtes Homeoffice, habe ich in den letzten Tagen fast jeden Abend zumindest einige wenige Codezeilen in mein kleines Spieleprojekt investiert. Das am wenigsten Uninteressante dürfte die Tatsache sein, dass ich inzwischen sämtliche Artworks des SPACOLA Sternenatlas “restauriert” habe.

spacolaguide1

Dazu habe ich alle entsprechenden Buchseiten mit relativ hoher Auflösung eingescannt und die Zeichnungen ausgeschnitten. Darunter waren fünf große Illustrationen von Wolfgang Keller aus Karlsruhe (der zusammen mit seiner Frau Gaby Keller bei den diversen OXYD-Spielen unter den Landschaftsgestaltern bzw. Betatestern gelistet wird), als auch zwölf kleinere Abbildungen, die die einzelnen Powerups darstellen. Zusätzlich habe ich 18 Sprites (Gegner etc.) aus dem Buch eingescannt, die aber allesamt direkt im Spiel vorkommen, und daher nicht von mir grafisch bereinigt werden müssen. Mir ist allerdings aufgefallen, dass im Handbuch die Seitenleiste gezeigt wird, wie sie wohl in einer früheren Version des Spiels ausgesehen haben muss: Die Powerup- und Status-Anzeige fehlt hier völlig, die Extraleben werden dafür in doppelte Breite angezeigt. Mein größtes Interesse galt aber den Zeichnungen.

Das Problem waren hauptsächlich das leicht angegilbte Papier, und die Tatsache, dass die Buchseiten beim Scannen deutlich durchscheinen, so konnte man etwa Text spiegelverkehrt lesen, der eigentlich auf der Rückseite steht. Zum Glück bin ich heute nicht mehr ganz hilflos im Umgang mit GIMP. Schlüssel zum Erfolg war der vorsichtige Einsatz des selektiven Gauß’schen Weichzeichners, der unscharfen Maskierung, und zuletzt die Anwendung von Schwellwerten, um alle Farbtöne zwischen Schwarz und Weiß auszuschalten. Das Ergebnis waren einige einwandfreie Schwarzweißgrafiken. Die Tatsache, dass das Bild nun nicht mehr aus Millionen Graustufen und endlos weichen Übergängen bestand, äußerte sich auch extrem deutlich am Platzbedarf der PNG-Datei: Aus 6,42 MByte wurden so 106 KByte. Das sind kaum 2 Prozent der ursprünglichen Dateigröße. Wohlgemerkt ohne die Auflösung zu verringern oder die Qualität zu reduzieren.

spacolaguide2

Selbstverständlich war genau das aber nun der nächste logische Schritt, denn die Auflösung war mit 2700×1700 Pixeln viel zu hoch. Die Vorlage der Originalbilder war meines Erachtens gerade mal 640 Pixel breit, also die übliche ST-Monochrom-Auflösung. Die bereinigten Scans musste ich daher völlig ohne Interpolation (denn sonst wären wieder weiche Übergänge berechnet worden) auf ein Viertel verkleinern. Pixelidentisch würde es so niemals werden, das war mir klar, aber wenn man die rohen Scans zum Vergleich hernimmt, kommen die pixeligen Kanten schon recht nah. Bei den Zeichnungen ist das ganz gut gelungen, bei den Piktogrammen der Powerups leider nicht so gut.

Und wieso der Aufwand überhaupt? Ganz klar: Die Strichzeichnungen, die ich so hervorbringe, will niemand sehen. Ich würde die Bilder gerne auch ins Remake einbringen, zum Beispiel in einer integrierten Hilfedatei bzw. Online-Anleitung. Das Handbuch selbst habe ich ja schon vor Monaten komplett abgeschrieben, weswegen ich auch den Text in modifizierter Form verwenden könnte. Nicht dass ich für irgendwas davon schon die Erlaubnis hätte, aber man weiß ja nie was kommt. Das Cover des Sternenatlas habe ich ebenfalls schon vor Monaten aufwändig digitalisiert und vollständig restauriert, schon allein weil ich nichts von dem (wenigen) Material ungenutzt lassen möchte. Einzelne Schriftzüge kann man hinterher immer noch problemlos ändern.

Vince's RSS Feed
nach oben