Monolog

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SPACOLA Eclipse WIP 0.37, Aladin und ProTos

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Inzwischen hat sich meine Aufregung doch relativ schnell gelegt und ich kann jetzt über mein doppeltes Pech beim Spielekauf sogar lachen. Was sind denn schon 21 Euro, davon kann ein Hartz-IV-Empfänger nicht einmal zwei Wochen leben. Steam hat das Geld bestimmt viel nötiger als ich, also sollen sie das Geld meinetwegen behalten. Dafür erwarte ich jetzt an anderer Stelle aber irgendwann doppeltes Glück, möglichst noch dieses Jahr, sonst gibt es einen Satz heiße Ohren. Achja, Steam stinkt trotzdem.

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Für einen richtigen Blog-Beitrag fehlt mir mal wieder die Zeit, daher vertröste ich die Leser mit einem weiteren kleinen Status-Update. Es ist die alte Leier. In der Zwischenzeit habe ich das Dongleware-Museum um zwei wahrscheinlich letzte Einträge erweitert: Den Apple Macintosh-Emulator “Aladin”, sowie “ProTos”, jeweils aus den Jahren 1987 und 1989. Damit ist nach aktuellem Kenntnisstand meine Liste der Programme und Spiele, an denen Meinolf Amekudzi direkt oder indirekt beteiligt war, wieder komplett. Besonders viele Informationen konnte ich zu den Programmen bisher leider nicht aus den Untiefen des weltweiten Netzes herausfischen, gerade ProTos ist da ein echt harter Fall. Im Moment müssen also die Platzhalter reichen, die ich dafür angelegt habe. Ein ausführlicher Text folgt, sobald ich mehr weiß.

SPACOLA Eclipse. Im Juni habe ich ein neues Preview-Video angekündigt, im September ist es leider immer noch nicht da. Aber die Chancen stehen jetzt besser denn je: Wie erwartet, war mein zweiwöchiger Urlaub im August zwar leider viel zu kurz, aber äußerst produktiv. Es verging kaum ein Tag, an dem ich nicht die eine oder andere Kleinigkeit umsetzen konnte. Die Schwelle von 15000 Zeilen Code habe ich überschritten. Die aktuelle WIP-Version 0.37 bringt VIELE kleine und sogar ein paar größere Änderungen mit. Außerdem konnte ich einen Haufen Bugs beseitigen: Der Code für das Abprallen funktioniert endlich fehlerfrei, und das sieht jetzt sogar richtig lustig aus, dadurch bieten sich ganz neue Möglichkeiten. Mehr wird im Beitrag zum Video verraten. Möglicherweise noch im September, wenn ich die Zeit dafür finde. Es gibt noch so zwei oder drei Dinge, die ich bis dahin in das Spiel einbauen möchte.

Inzwischen laufen sehr konkrete Planungen, meinen guten alten PC durch ein Gerät der aktuellen Generation zu ersetzen. Mein treuer Rechner, der mich seit nunmehr fünfeinhalb Jahren fast anstandslos begleitet, sollte eigentlich spätestens zu seinem vierten Geburtstag abgelöst werden, aber finanzielle Gründe haben das seitdem erfolgreich verhindert. Der Core 2 Duo E8400 reicht heute leider nicht mehr so ganz. Vier Kerne sind längst Standard. Und gerade die Grafikkarte – eine GeForce 9800 GTX+ – die bereits Anfang 2009 eigentlich nur Mittelklasse war, ist heute bei vielen Spielen überfordert, und hängt sich immer öfter unter Last auf. Von den 8 GB RAM, die ich seinerzeit eingebaut hatte, sind gerade noch 5 GB übrig, bedingt durch abgestorbene Riegel. Es wird wirklich Zeit für ein spürbares Upgrade. Spätestens zu Weihnachten wird es soweit sein.

goldenpoo

Not so monthly rant: Steam’ing pile of shit

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Steam ist der allerletzte Dreck. Ich bin echt sauer! So lasse ich mich als Kunde nicht behandeln. Ich fühle mich betrogen, und ich hasse Valve und seine Distributionsplatform dafür. Es geht nicht um viel Geld. Es geht um 21,19 EUR, und es geht ums Prinzip. Steam hat mein Geld entwertet, zweimal hintereinander, und der verdammte Mistladen ist nicht bereit, mir dafür auch nur im Geringsten entgegenzukommen. Schon vor Monaten veröffentlichte ich einen Artikel, ich dem ich meine Meinung über die gefürchteten Steam-Rabatte (80%!) äußerte, und dass sich dabei so mancher wahrscheinlich schon fest in den Hintern beißen musste, wenn er zuvor versehentlich den (SEHR viel) höheren Preis bezahlt hat. Am liebsten würde ich Gabe Newell jetzt dafür in die Fresse hauen. Für 21,19 EUR. Für zwei verpasste Rabatte in vier Tagen.

Vergangenen Donnerstag wollte ich für mich und einen Freund ein neues Spiel kaufen, das die Tage auf dem IT-Newsportal Golem beworben wurde. 18,99 EUR sollte die Einzel-Lizenz kosten. Die Alternative war ein vergünstigtes 4er-Pack – weil es eben ein Vierspieler-Coop-Spiel ist. Für vier Exemplare gab es aber keinen Bedarf, die wäre ich wahrscheinlich auch nicht mehr losgeworden, also beschloss ich zähneknirschend zwei einzelne Spiele zum vollen Preis zu kaufen. Das wäre ja alles noch in Ordnung gewesen.

Mein Exemplar hatte ich bereits am Donnerstag bezahlt, um es wenigstens ein paar Minuten zum Testen anzuspielen. Am Samstag wollte ich dann das zweite Spiel als Geschenk dazukaufen. Zunächst ungläubig betrachtete ich den nagelneuen “2er-Pack”-Kaufen-Button, der sich mir da plötzlich aufdrängte. Mein Hirn musste kurz aus dem Standby hochfahren. “Ihr seid doch echt ein paar blöde Schweine“, entfuhr es mir in einem kurzzeitigen Anflug von Zorn. Das 2er-Pack gab es zum vergünstigten Preis von 27,99 EUR. Das war genau jenes 2er-Pack, das ich gerade mal zwei Tage zuvor vergeblich gesucht hatte. Ich hätte mir damit 10 Euro sparen können. Für ein 2er-Pack gab es nun aber gar keinen Bedarf mehr, also kaufte ich (diesmal noch viel intensiver zähneknirschend) das fehlende zweite Spiel als Geschenk. Das wäre ja alles noch fast in Ordnung gewesen.

Announcement – Valve 31 Aug. 2014
Today’s Deal: Save 40% on [Spielname]!*
Look for the deals each day on the front page of Steam. Or follow us on twitter or Facebook for instant notifications wherever you are!
*Offer ends Tuesday at 10AM Pacific Time

Gestern begrüßte mich Steam beim Starten mit dieser Meldung, die an Hohn kaum noch zu überbieten ist: 40% Rabatt für GENAU DIESES SCHEIß SPIEL. Genau HIER, genau JETZT, und natürlich nur noch für 24 Stunden. Besagtes 2er-Pack kostete jetzt nur noch 16,79 EUR – das ist WENIGER als ich für eine EINZELNE Lizenz bezahlen musste. Ich hab ZWEI davon kaufen müssen! Boah, Steam! Das war absolut nicht mehr in Ordnung! DAS war eine Frechheit bislang unentdeckten Ausmaßes. Meine geballte Faust fuchtelte wild vor dem Monitor herum, ich konnte diesen Reflex kaum unterdrücken. Ich fühle mich betrogen. Ich fühle mich abgezockt. Ich fühle mich ernsthaft um 21,19 EUR bestohlen. Soviel Pech in nur vier Tagen bin ich nicht bereit kommentarlos zu akzeptieren.

Der Freund, mit dem ich das Spiel zusammen gekauft hatte, bat mich darum, doch unbedingt ein Ticket beim Steam Support aufzumachen. Er glaubte zwar genausowenig wie ich daran, dass meine Probleme dort jemanden interessieren würden, aber ich sollte es wenigstens versuchen und meinen Fall schildern. Das Ergebnis war noch schlimmer als erwartet: Keine hohlen Textbausteine, kein geheucheltes Verständnis, nur der wortkarge Hinweis darauf, dass es keine teilweisen Rückerstattungen gibt, keine Umwandlungen in Packs, keine Kulanz, rein gar nichts. Ich bin von Steam also einfach nur dreist übers Ohr gehauen worden.

Vielen Dank für Ihre Nachricht an das Steam Support Team.

Unser Zahlungssystem ist automatisiert, und wir können leider keine teilweisen Rückerstattungen oder Gutschriften für den Differenzbetrag ausstellen.

bitchplease

Fuck you, Steam! Ihr könnt mich mal so richtig. Ich weiß gar nicht, wie ich soviel Wut über eure affige Preispolitik kanalisieren soll. Das wird mir eine Lehre sein, bei diesem Scheißverein nochmal einen dämlichen Download zu kaufen. Bei einer Retail-Version aus dem Handel bliebe mir immerhin noch ein (geringer) Mehrwert in Form der Schachtel und des Datenträgers, aber diese Möglichkeit hatte ich in diesem Fall ja nicht. Ein zweites Mal falle ich auf diese Abzockmaschinerie nicht mehr rein. Vielleicht schaue ich mich dann einfach gleich bei Piratebay um – die haben das ganze Jahr über Rabatt, und ich muss mir nicht mehr via Popup-Fenster anschauen, wie Steam quasi über Nacht lachend mein Geld verbrennt. Spiele kaufe ich ab heute nur noch für Centbeträge oder gar nicht.

neuland

Keine Einladung zum Mitlesen

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Vor einigen Tagen machte eine Schlagzeile auf diversen IT-Newsportalen (und darüber hinaus) die Runde: Google hat drei kinderpornografische Bilder im E-Mail-Account eines Nutzers gefunden und sofort die Behörden alarmiert. Der Mann wurde verhaftet. Bravo! Das böse KiPo-Schlagwort scheint nur wenig Spielraum für Diskussionen zu lassen, denn zum Glück hat Google dieses Subjekt der Polizei ausgeliefert. Der wird in seinem Leben sicher keine E-Mails mehr schreiben. Man müsste doch eigentlich schon ziemlich einen an der Waffel haben, sollte man wenig Begeisterung für diese Aktion übrig haben. Mit dem Schutz der Kinder lässt sich natürlich alles rechtfertigen.

Was auf den ersten Blick wie eine gute Sache klingt, ist bei genauerem Hinsehen eigentlich eine Katastrophe. Es ist zwar nicht so, als könnte man sich das nicht schon selbst denken, aber die Gewissheit zerstört dann auch das letzte bisschen Illusion: Google durchsucht die E-Mails und sämtliche Anhänge seiner Nutzer. Und wenn dort etwas Verdächtiges entdeckt wird, werden entsprechende Schritte eingeleitet. Es ist davon auszugehen, dass konkurrierende E-Mail-Anbieter das genauso handhaben. Und wenn sie es bisher nicht getan haben, werden sie jetzt nach Bekanntwerden von den Politikern garantiert mit einigen gutgemeinten Worten dazu veranlasst. Das ist aber nicht besser, als wenn die Post im großen Umfang unsere Briefe öffnet und liest, oder den Inhalt von Paketen inspiziert, bevor sie wieder zugeklebt und uns zugestellt, oder einbehalten werden. Ja, ich weiß, beim Zoll wird das so gemacht, was ich ebenfalls nicht gutheißen kann. Und eigentlich wurde vor Monaten schon bekannt, dass auch die NSA regelmäßig Pakete öffnet, etwa von Cisco-Routern, um die Hardware zu kompromittieren. Also eigentlich können wir uns auch vom Postgeheimnis (das auf Grund seiner vielen Einschränkungen ohnehin irgendwie wirkungslos ist) schonmal verabschieden. Für E-Mails gibt es so etwas aber gar nicht erst – der Inhalt unserer elektronischen Post darf von allen Anbietern in jedem Maße ausgewertet werden, sogar für Werbezwecke. Das ist doch sehr beruhigend. Nicht.

Was ich mich zwischen all der Aufregung ernsthaft frage: Googles Interesse daran, die E-Mails und E-Mail-Anhänge seiner Nutzer zu scannen und auszuwerten, steht in direktem Konflikt zu deren langfristigen Plänen, irgendwann einmal Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für den E-Mail-Dienst Gmail anzubieten. Denn wenn die Informationen zwischen Absender und Empfänger nirgends entschlüsselt werden können, kann natürlich auch nichts gescannt und mit irgendwelchen Datenbanken abgeglichen werden. Also entweder lässt Google es gar nicht erst so weit kommen, dass Verschlüsselung sich durchsetzen kann, oder sie führen auch nur eine billige Fake-Verschlüsselung ein, so wie das bei der De-Mail der Fall ist. Die Nutzer werden in falscher Sicherheit gewogen, ihre Daten aber sind immer für Dritte einsehbar.

Kürzlich wollte ich in einem Artikel darüber informieren, wie ich mich vor einigen Wochen endgültig von dem amerikanischen Cloudspeicher-Anbieter Dropbox gelöst habe, da Dropbox die Nutzerdaten nicht verschlüsselt, und außerdem von Gesetzes wegen verpflichtet ist, Nutzerdaten ohne Widerworte an US-Geheimdienste auszuhändigen. Meinen Account habe ich mir 2009 angelegt, um mit Kommilitonen Quelltexte und Vorlesungsskripte auszutauschen, und ich fand die Idee wirklich sehr nützlich. Heute sind meine Ansprüche an solche Dienste jedoch andere, Datenschutz ist mir wichtiger geworden, und Dropbox geht absolut nicht mit der Zeit, sei es wegen vorauseilenden Gehorsams gegenüber der Obrigkeit, oder aus ganz anderen Gründen. Eine Alternative musste schnell her.

Nun dachte ich mir, dass die Zeiten kaum besser sein könnten, um sich nur die Rosinen unter den Cloud-Anbietern herauszupicken, doch ich irrte mich. Längst satteln die Anbieter auf Sparpolitik und auf Bezahlangebote um – aus ehemals 50 GB kostenlos wurden 5 GB für nicht unter einem Zehner im Jahr. Die Auswahl wurde jetzt schon deutlich kleiner, erst recht, wenn man auf Verschlüsselung Wert legte. Also doch wieder mit eingekniffenem Schwanz zurück zu Dropbox und sich stattdessen selbst um die Verschlüsselung kümmern? Da machte mich ein gütiger Arbeitskollege rechtzeitig auf Wuala aufmerksam. Beinahe hätte ich diesen Anbieter wirklich jedem empfohlen, aber nur wenige Wochen nach meiner Registrierung für einen Kostenlos-Account wurden ebendiese abgeschafft. Wuala bietet jetzt auch nur noch knauserige 5 GB für teures Geld im Jahr an. Als Kostenlosnutzer darf ich meinen Account weiterhin unentgeltlich nutzen – aber wer weiß wie lange noch. Wuala ist auf Dauer also auch nicht die Lösung, obgleich es damit natürlich trotzdem noch besser ist als Dropbox.

Auch Whistleblower Edward Snowden hat vor einigen Wochen von Dropbox abgeraten, was mich in meiner Meinung nachhaltig bestärkt. Stattdessen empfiehlt er sehr zu meiner Verwunderung den ebenfalls in den USA ansässigen Anbieter Spideroak. Spideroak verschlüsselt die Nutzerdaten, so dass ausschließlich jener Zugriff darauf haben kann. Aber ich frage mich auch hier, wie sich das – ohne Backdoor – mit dem berüchtigten amerikanischen Patriot Act unter einen Hut bringen lassen soll. Wahrscheinlich müsste ich mir jetzt vorstellen wie unwahrscheinlich es ist, dass Edward Snowden in diesem Fall naiver ist als ich, aber ich traue Spideroak trotzdem nicht.

Vorerst bin ich mit meinem verschlüsselten Cloudspeicher relativ zufrieden. Jetzt fehlt noch eine einfache Möglichkeit, meinen E-Mail-Verkehr zu verschlüsseln. Und wenn ich mich hierfür von Gmail verabschieden muss, werde ich das irgendwann auch in Angriff nehmen.

Television

In Gedenken an Robin Williams

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Das ist genau der Auftakt, den ich für meinen Urlaub so überhaupt nicht gebraucht habe: die Todesmeldung von einem meiner absoluten Lieblingsschauspieler. Nein, hier folgt jetzt kein beliebiges, noch so bedeutungsschwangeres Zitat aus einem seiner besten Filme. Das ist auch nicht der Versuch, einen Nachruf zu verfassen auf einen Menschen, der viel größer war als sein fantastisches Lebenswerk erahnen ließe. Das ist einfach meine persönliche Art, Abschied zu nehmen. Abschied von Robin Williams.

robinwilliams

Wieso können sie denn nicht ewig leben, die Stars aus Film und Fernsehen, die wir schon seit unserer Kindheit, und fast wie gute Freunde kennen. Große Schauspieler sind eben doch nur Menschen, an denen die Zeit leider auch nicht spurlos vorübergeht. Die Filme von Robin Williams begleiten mich praktisch seit es mich gibt. “Good Morning, Vietnam” sah ich zum ersten Mal, als ich den Film noch gar nicht zu verstehen in der Lage war. Als ich eingeschult wurde, war Steven Spielbergs “Hook” der Renner auf VHS. Als meine Eltern sich wenig später scheiden ließen, war “Mrs. Doubtfire” im Kino – ein Film, in dem es um einen Sorgerechtsstreit geht. Robin Williams verkörperte den liebenden Vater, der im Kampf um seine Kinder alles gibt, und trotz aller Komik um die Maskerade als überdrehtes Kindermädchen, basiert der Film auf einer äußerst schwierigen, traurigen familiären Situation, und keiner verstand es so gut wie er, diese Traurigkeit in den Augen subtil hinter seinem bekannten unendlich gütigen Grinsen durchblicken zu lassen.

Seine späteren Kinder- und Abenteuerfilme habe ich ebenso genossen, etwa “Jumanji” und “Flubber”. Im krassen Gegensatz dazu gab es da noch seine an ein reiferes Publikum gerichteten, schwermütigen, wirklich genialen Filme, wie “Good Will Hunting” (für den er seinen einzigen Oscar bekam) und “Hinter dem Horizont”. In “One Hour Photo” oder “Insomnia” versuchte er sich sogar noch an spannenderen Filmen, und das mag ihm wirklich sehr gut gelungen sein. Doch schließlich, als das Interesse an seiner Person schon spürbar abflaute, musste er sich mit Rollen in mäßigen Popcorn-Filmen wie “Lizenz zum Heiraten” oder “Nachts im Museum” zufrieden geben. Vielleicht war das ein Teil des Problems.

Gestern starb Robin Williams im Alter von 63 Jahren. Hollywood verlor damit einen seiner größten Schauspieler und Komiker – ein Komiker, dem offenbar privat nicht so oft zum Lachen zumute war. Seine wiederkehrende Alkohol- und Kokainsucht waren nur Symptome seines stillen Leidens. Ich trauere selten um Menschen, die ich nicht kenne. Heute ist für mich ein sehr trauriger, schwarzer Tag.

Ruhe in Frieden.

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