Kristen Bell hat am selben Tag Geburtstag wie ich, nur eben feiert sie schon vier Jahre länger. Ganz nebenbei ist sie auch unter Garantie die schönste nerdige Frau der Welt, was sie nicht zuletzt in dem Film „Fanboys“ unter Beweis stellen konnte. Aber das war gar nicht der Grund, wieso ich mir kürzlich die drei Staffeln der schon etwas älteren Teenager-Detektivserie Veronica Mars angesehen habe. Eigentlich wurde mir die Serie wegen ihrer raffinierten Handlung und den spannenden Rätseln empfohlen. Dass die gleichnamige Figur in der Serie dann auch noch ein echter Hingucker ist, das macht die Sache natürlich noch viel angenehmer.
Die Serie wurde von 2004 bis 2007 produziert und leider nach drei Staffeln wegen schlechter Quoten viel zu früh abgesetzt. Jede Staffel stellt dabei einen abgeschlossenen Handlungsrahmen für einen besonders großen Kriminalfall dar, in jeder Episode geht es außerdem um einen kleineren Fall, der meist innerhalb der Episode aufgeklärt wird. Dass es sich um eine Detektivserie handelt, in der es vorwiegend um Teenager geht (obwohl die Darsteller ganz offensichtlich allesamt Mittzwanziger sind), sollte beim geneigten Zuschauer allerdings besser nicht den Eindruck enstehen lassen, dass es hier ausschließlich um unschuldigen Kinderkram geht. Oftmals geht es gerade Richtung Ende einer Staffel wenig zimperlich zu.
Veronica Mars ist Schülerin an der Neptune High und Tochter des Privatdetektivs und ehemaligen Sheriff Keith Mars. In ihrer Freizeit greift sie ihrem Vater in seiner Kanzlei „Mars Investigations“ ein wenig unter die Arme und ermittelt in den „harmloseren“ Fällen, die sich nicht selten als doch nicht so harmlos herausstellen. Beide sind in der Stadt wenig beliebt, da Keith Mars in seiner Zeit als Sheriff einige angesehene und wohlhabende Leute des Mordes verdächtigt hat. In der Folge musste er seinen Schreibtisch räumen und seine Brötchen künftig auf andere Weise verdienen. Dass Veronicas Mutter sich bereits früh aus dem Staub gemacht hat, macht das Leben für die talentierte Nachwuchsdetektivin nicht leichter. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass es in Neptune offenbar eine tiefe soziale Kluft zwischen den reichen Kids und den anderen gibt. Veronica gehört zwar zu den anderen, schert sich aber eigentlich nicht um solche Kleinigkeiten, weswegen sie auch von beiden Gruppen nicht sonderlich viel Sympathie bekommt.
In der ersten Staffel geht es um den Mord an Veronicas bester Freundin Lilly Kane – und gleichzeitig Schwester ihres Ex-Freundes Duncan. Der Mord wurde zwar aufgeklärt und der Mörder hinter Schloss und Riegel gebracht, jedoch findet Veronica einige Ungereimtheiten. Sie schafft es, ihren Vater, der wegen dieses Falls seinen Job und sein Ansehen verlor, zu überzeugen, sich die alten Akten noch einmal anzusehen.
In der zweiten Staffel stürzt ein Bus mit einigen Schülern von einer Klippe ins Meer. Fast alle Insassen sterben bei dem Unfall. Der Busfahrer litt angeblich unter Depressionen und wollte so seinem Leben ein Ende machen. Die Familie des verstorbenen Busfahrers wird seither terrorisiert. Da der unfähige Sheriff Don Lamb lieber Fälle zu den Akten legt als die Wahrheit zu suchen, wird Veronica gebeten, sich den mysteriösen Unfall genauer anzuschauen.
Staffel drei hebt sich von seiner Struktur ein wenig von den vorhergehenden Staffeln ab. Primär geht es darum, dass Veronica – jetzt Studentin am College – den Fall eines Serienvergewaltigers am Campus untersucht. Darüber hinaus beobachtet Keith Mars die Machenschaften der kriminellen Fitzpatrick-Familie. Nach einem unglücklichen Vorfall wird Keith Mars kurzerhand wieder zum Sheriff ernannt, und als Veronica bei ihrer eigenen Detektivarbeit an den richtigen Stellen herumschnüffelt, muss er schließlich gegen seine eigene Tochter ermitteln.
Veronica Mars bekommt in manchen Episoden einen leichten Touch von Columbo oder Miss Marple, zumindest scheint es so, als ließe man sich davon inspirieren. Veronica ist regelmäßig in der Situation, die Ahnungslose zu mimen, die Schusselige zu spielen, in Tränen auszubrechen um jemandes Herz zu erweichen, um dann schließlich knallhart und kalkuliert vor allen Leuten die Bombe platzen zu lassen, und den Tathergang in sämtlichen Einzelheiten zu rekonstruieren – zur Verblüffung der überführten Täter. Dass sie praktisch von aller Welt mehr oder weniger gehasst oder verachtet wird, zwingt sie dazu, sich einen harten emotionalen Panzer und eine gewisse Verschrobenheit bzw. einen bissigen Zynismus zu entwickeln, mit dem sie die Leute zusätzlich aus der Reserve lockt.
Als die Serie nach der dritten Staffel abgesetzt wurde, unternahmen die Verantwortlichen noch einige Versuche, den Sender umzustimmen, sogar eine viertelstündige Pseudo-Vorschau auf die 4. Staffel wurde gedreht, in der Veronica endlich ihr Praktikum beim FBI aufnimmt und bei den „großen Jungs“ mitmischt. Potenzial gab es wirklich viel, aber Verständnis auf der anderen Seite leider wenig. Zum Revival kam es nicht mehr. Immerhin scheint es dank Kristen Bell und Kickstarter im kommenden Jahr einen Spielfilm zu geben, den ich mir definitiv ansehen werde.

Die Chemie stimmt auf Anhieb, als der britische Diplomat Justin Quayle (Ralph Fiennes) die Aktivistin Tessa (Rachel Weisz) kennenlernt und heiratet. Tessa begleitet ihn auf seiner Reise nach Afrika, wo sie den einheimischen Menschen an der Seite von Dr. Arnold Bluhm (Hubert Koundé) helfen will. Justin sucht Trost in seinem Hobby – der Gärtnerei – nachdem er Hinweise darauf erhält, dass „Mama Tessa“, wie seine inzwischen schwangere Frau von den Afrikanern genannt wird, eine Affäre hat. Ihr ausgeprägter Sinn für Gerechtigkeit führt sie auf die Spur geheimer Medikamententests mit Todesfolge an Menschen, und so schreibt sie einen Brief an den britischen Diplomaten Pellegrin (Bill Nighy). Sie plant, den Skandal um den Pharmakonzern KDH öffentlich zu machen, der ein Milliardengeschäft mit dem gefährlichen Tuberkulose-Heilmittel Dypraxa erwartet. Mehrfach ignoriert sie sämtliche Warnungen, sich besser nicht gegen die Interessen des mächtigen Konzerns zu stellen, bis sie eines Tages ermordet aufgefunden wird. Als Justin, der bis dahin keine Vorstellung von der investigativen Tätigkeit seiner Frau hatte, die mysteriösen Umstände ihres Todes aufklären will, erhält er dieselben Warnungen.
Es war ein krasser Schnitt, den ich nach Star Trek machte, kurz nachdem ich mich kühn dazu entschloss, es mal wieder mit einem ganz anderen Genre zu versuchen, denn ich landete bei der Kultserie Buffy – Im Bann der Dämonen. Kollegen schauten mich ungläubig an, als ich verkündete, künftig die Abenteuer von Sarah Michelle Gellar zu verfolgen. Ich kann nicht ganz nachvollziehen, wieso gerade das soviel Unverständnis erzeugen sollte, denn Buffy Summers ist so ziemlich die bei weitem ansehnlichste Vampirjägerin aller Zeiten. Als Mann habe ich also definitiv schon einen gewissen Anreiz, mir die Serie anzusehen, doch eigentlich würden auch die Damen auf ihre Kosten kommen.
Da in Sunnydale praktisch jeder noch so unsportliche Steuerberater mit seiner Verwandlung zum Vampir auch gleich eine solide Kampfsportausbildung als Begrüßungsgeschenk zur Mitgliedschaft gratis dazubekommt, gibt es in jeder Folge sehr schön inszenierte Kampfchoreografien zu sehen, die dank Buffy wirklich was fürs Auge sind. Im Laufe der sieben Staffeln gibt es viel zu viele tolle Gegner und Nebencharaktere, die einen beachtlichen Teil der Handlung einnehmen. Ich muss es mir leider verkneifen, auf jeden einzelnen davon einzugehen. Aber jetzt wo ich es erwähne, fällt mir doch auf, dass mit Buffy, Willow, Dawn, Anya, Cordelia, Kendra, Faith, Tara, Amy usw. ausschließlich sehr attraktive Frauen in der Serie beteiligt sind. Weniger gutaussehende Frauen kommen höchstens in ganz kleinen Rollen vor, wenn es gerade ins Konzept passt. Vielleicht gibt es an amerikanischen Highschools nur Models?
Was macht man als großer römischer Feldherr, wenn man bereits ganz Gallien erobert hat und nun nicht mehr weiß wohin mit den vielen Legionen? Julius Cäsar jedenfalls entsendet sie direkt an die englische Küste, jenseits des Ärmelkanals, um dort seinen Feldzug fortzusetzen. Bekanntermaßen gibt es da aber noch ein einziges gallisches Dorf voller unbeugsamer Gallier, das den Römern permanent Widerstand leistet. Genau dorthin schickt Ihre wenig amüsierte Majestät, die Königin von England, den unerschrockenen britischen Gentleman Teefax (Guillaume Gallienne), um Hilfe gegen die Römer zu erbitten. Die beiden Vorzeigehelden Asterix (Édouard Baer) und Obelix (Gérard Depardieu) nehmen sich der Angelegenheit an und wollen bei der Gelegenheit den jungen rebellischen Grautvornix (Vincent Lacoste) zum Mann erziehen. Ein Fass voll Zaubertrank soll die Lösung für das Problem der Briten sein, doch das heimliche Vorbeischleusen des Fasses an den römischen Soldaten erweist sich als zu schwierig, und so verlieren Asterix, Obelix und Teefix die kostbare Fracht leider aus den Augen. Sie ahnen außerdem nichts von den finsteren und furchtlosen Normannen, die der Belagerung beiwohnen wollen um hinter das Geheimnis der Angst zu kommen. In der Not bietet Asterix an, aus einer speziellen Kräutermischung neuen Zaubertrank zusammenzubrauen.
Auf der einen Seite ein Mädchen, ihre Haut weiß wie Schnee, ihr Haar schwarz wie Ebenholz, auf der anderen Seite eine wunderschöne aber böse Stiefmutter und ihr magischer Spiegel. Die junge Prinzessin Schneewittchen (Lily Collins) leidet unter dem frühen Tod ihrer leiblichen Mutter scheinbar noch nicht genug, so dass ihre Stiefmutter Königin Clementianna (Julia Roberts) sie Jahre später auch noch um ihren geliebten Vater (Sean Bean) bringt. Als alleinige Herrscherin des Landes treibt die Stiefmutter das einst so frohe Volk in die Armut um ihre zahlreichen teuren Feste zu finanzieren und sperrt Schneewittchen im Schloss ein. Die Königin will sich in eiligster Kürze mit Prinz Alcott (Armie Hammer) vermählen, nur dummerweise finden Schneewittchen und der Prinz schnell gefallen aneinander. So kommt es, dass Clementianna die Prinzessin im Wald beseitigen lassen möchte. Diese kann das Herz des mit dem Mord beauftragten Dieners erweichen und flieht. Sie befreundet sich mit einer Gruppe diebischer aber gutmütiger Zwerge. Derweil kann Clementianna Alcott mit einem heimtückischen Liebeszauber doch noch zur Heirat überreden. Für Schneewittchen bricht eine Welt zusammen, doch die Zwerge ermutigen sie, für ihren Traumprinzen zu kämpfen.