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Tja, da geht sie hin, meine schöne alte WordPress-Theme, die ich damals mühsam zusammengefrickelt habe. Damals, 2010. Mit dem neuesten WordPress-Update hatte die Theme leider plötzlich einige schwerwiegende Probleme verursacht, wodurch Kommentare und diverse andere Dinge nicht mehr angezeigt wurden. Den oder die Fehler zu beheben hätte wahrscheinlich sehr lange gedauert, wenn ich es überhaupt irgendwie hinbekommen hätte. Also musste ich schnell improvisieren und eine neue Standardtheme einstellen, damit die Seite überhaupt wieder funktioniert.

Die alte Theme war ursprünglich für WordPress 3 erstellt worden, seitdem unverändert geblieben, und daher auch nicht mehr an die neuen Funktionen angepasst worden. Mit jedem weiteren Update und größeren Versionssprung stieg die Gefahr, dass früher oder später etwas an meiner Theme kaputtgehen würde. Insofern ist es ein Wunder, dass das Ding überhaupt so lange gehalten hat. Leider hatte ich heute Mittag dann wohl doch kein Glück mehr, und daher sieht meine Webseite jetzt eben so komisch aus.

Ich kann im Moment leider nicht viel machen, allerhöchstens Kleinigkeiten, mir fehlt auch meistens die Zeit, um mich wieder ins Themeing einzuarbeiten und Grafiken zu bearbeiten, insofern wird es jetzt wohl erstmal so bleiben, bis mir etwas einfällt. Die Umstände beim Lesen bitte ich zu entschuldigen.

Vielleicht sehe ich es einfach positiv: Jetzt muss ich tatsächlich mal wieder was machen, und kann die Gelegenheit für eine Generalüberholung meiner Webseite nutzen. Wer weiß schon was dabei rauskommt.

Und da stehe ich nun wieder vor meinem völlig vernachlässigten, verwahrlosten Blog, mit hochrotem Kopf, auf der Suche nach einem Thema, über das ich schreiben müsste. Was beschäftigt mich momentan so? Gute Frage, eigentlich nicht viel, und dann doch wieder viel zu viel. Wie so viele andere Menschen verbringe ich 70% meiner Zeit entweder im Bett, im Auto oder im Büro (also schonmal nicht nutzbare Zeit), und die übrigen 30% müssen dann für mein komplettes eigenes Leben reichen. Wenn man davon noch (Unangenehmes wie) Sport, Haushalt, Besorgungen, Verpflichtungen und andere Termine abzieht, bleiben wir netto noch bei einer wirklich kümmerlichen einstelligen Stundenzahl pro Woche für lustige und spaßige Dinge. Da kommt leider nicht viel rum.

Ja klar, alles Ausreden. In der vergangenen Woche hatte ich einen kurzen Urlaub (unter Mitnahme der Brückentage), den ich für so vieles nutzen hätte können. Und ich hatte ja auch so wahnsinnig viel vor, so große Pläne. Dann hat es aber gerade so gereicht, um mir ein kühles Bier aufzumachen, und plötzlich war schon wieder Montag. Jedenfalls glaube ich, dass es so war. So richtig daran erinnern kann ich mich nicht. So wie man sich meistens nicht an Dinge erinnern kann, die in rasendem Tempo an einem vorbeigerauscht sind. Die Kalenderblätter sind quasi in Lichtgeschwindigkeit zu Boden gesegelt. Heute habe ich, nachdem ich meine erste Stunde des verdienten Feierabends im Stau verbringen durfte, meinen abendlichen Pflichtsport ausfallen lassen, und mich dazu gezwungen, einen kleinen Artikel zu tippern. Damit hier mal wieder was steht.

Stirbt SuccessDenied jetzt endlich? Nein, natürlich nicht. Aber ein Blog muss auch die trüben Zeiten überstehen können, die Zeiten der Flaute, in denen jede noch so winzige Idee hart erarbeitet sein will. Kommende Tage werde ich einen Artikel über ein spannendes Hörspiel schreiben, das ich kürzlich gehört habe. Ja ok, so wirklich toll ist die Idee nicht, aber man muss manchmal leider einfach nehmen was man kriegt. Aber hey, bald ist Weihnachten! Fast drei Wochen Urlaub! Soviel Zeit, die ich wirklich für alle Dinge nutzen kann, die ich schon so lange machen will, da blühe ich garantiert wieder auf. Da kann ich dann auch endlich mal meine ranzige, fehlerhafte WordPress-Theme durch irgendwas Neueres ersetzen.

So, ich bin mal wieder raus, sonst hab ich den ganzen Abend nichts anderes gemacht, als einen Lückenfüller-Artikel zu schreiben, den sowieso keiner liest. Bleibt sauber, und macht mehr Sport solange ihr noch jung seid.

Vier Jahre SuccessDenied, vier Jahre als Nischenblogger, vier Jahre (theoretisch) weltöffentliches Hobby. Ich zitiere eine der größten Bands aller Zeiten nicht etwa, weil mir etwas Furchtbares widerfahren sein mochte, was zum Glück nicht der Fall ist, sondern weil all meine guten Vorsätze leider wieder hinfällig geworden sind. Der letzte Artikel liegt erneut schon über zweieinhalb Wochen zurück, und meine Finger bewegen sich auch jetzt nur sehr zaghaft über die Tastatur. Gerne hätte ich geglaubt, dass das vierjährige Jubiläum des Blogs vor zwei Tagen mich zu neuen prosaischen Höchstleistungen anspornen würde, doch dem war irgendwie nicht so. Aber die Show muss weitergehen. Sie wird weitergehen. Nur Geduld. Das gilt vor allem mir.

Vier Jahre habe ich gebraucht, um 287 Artikel zu verfassen, diesen hier eingeschlossen. 518 Kommentare haben sich in dieser Zeit angesammelt. Gut die Hälfte davon sind natürlich Antworten von mir. Viele Artikel von mir sind absolut zum Vergessen, um das mal möglichst diplomatisch auszudrücken, aber auf einige bin ich wiederum wirklich stolz. Ich glaube diese bunte Mischung kann ich so beibehalten, sofern es mir gelingt, aus meiner Blog-Lethargie auszubrechen, und das wird ganz sicher bald der Fall sein. Spätestens wenn ich in einigen Tagen meinen Jahresurlaub antrete, werde ich vieles nachholen, wofür mir in der Vergangenheit einfach die Zeit bzw. Muße gefehlt hat.

An der Webseite hat sich in den vergangenen Monaten praktisch nichts verändert, was ich einerseits bedauere, denn Stillstand ist bekanntlich Rückschritt, wo ich andererseits aber nicht sicher bin, wieso sich an einem gut funktionierenden System immer unbedingt etwas ändern müsste. Aber ein wenig designtechnischer Zwiespalt schadet nicht. Eine der schwerwiegendsten Änderungen dürfte das Hinzukaufen der .de und .org Domains gewesen sein. Dank der vielzähligen Einsendungen meines Stammlesers Gerry konnte ich das Dongleware-Spielemuseum an vielen Stellen ergänzen, die Beschreibungstexte vervollständigen, das Javascript-Bolo-Remake „Paranoid“ verlinken, und im übrigen habe ich sogar die TOS-Gimmicks eingefügt, weil mir Vollständigkeit wichtig ist. Ansonsten habe ich die Seite an einigen Stellen etwas schlanker gemacht, und die Anzahl gleichzeitig angezeigter Artikel reduziert, was die Ladezeit verkürzt.

Kürzlich gab es einige Berichte über Angriffe auf WordPress-Seiten, wo bereits ein einzelnes fehlerhaftes Plugin, selbst wenn es deaktiviert ist, ausgereicht hat, um Angreifern vollständigen Zugang zur Webseite zu ermöglichen. So wurden tausende Blogs quasi über Nacht übernommen. Das stärkt nicht unbedingt das Vertrauen in WordPress (von dem böse Kritiker ja oft sagen, es sei unsicherer, überfrachteter Müll), oder in die vielen verfügbaren Plugins. Die wichtigste Konsequenz daraus ist, dass ich meine Installation auch weiterhin immer aktuell halten muss, und einige der Plugins rauswerfe, die ich gar nicht, oder nur sehr selten benötige, denn Deaktivieren bringt offenbar überhaupt nichts.

Wer einen Blog betreibt, muss wohl ein dickes Fell haben. Es kann schon mal vorkommen, dass man unfreundliche E-Mails bekommt, die man besser nicht beantwortet, oder dass man Kommentare herausfiltern muss, wenn es jemand mit der Kritik ein wenig übertrieben hat. Hin und wieder bekommt man die üblichen Zuschriften für Linktauschanfragen oder „Kooperationsangebote“, die mal mehr und mal weniger seriös klingen. An all das habe ich mich schon lange gewöhnt, und manchmal kann ja auch etwas Positives daraus entstehen.

Woran man sich ebenfalls gewöhnt, ist der Spam, der sich so in den Monaten und Jahren ansammelt. Zu Beginn war das noch kein Problem, da habe ich von Hand aussortiert. Einmal wöchentlich trudelte ein Kommentar ein, der sich scheinbar ein wenig verirrt hatte. Zum Glück kann man Kommentare moderieren, so dass der Spam nach außen hin unsichtbar bleibt. Nach einer Weile wurden die Müllkommentare immer häufiger, so dass ich mir einen kleinen Spamfilter nachinstallierte, der recht gut funktionierte. Immerhin kann er bis zu 80% der Spam-Kommentare ausfiltern, so genau habe ich das aber nicht nachgerechnet. Die, die er nicht erkennen konnte, habe ich dann eben weiterhin von Hand gelöscht.

In jüngster Zeit ist es regelrecht unheimlich geworden. Die Flut an Spam ist inzwischen zu einer größeren Plage geworden. Selbst mit dem Filter muss ich inzwischen täglich 20-40 Kommentare von Hand löschen. Für jeden dieser Kommentare bekomme ich eine E-Mail, so dass sich der Spam dadurch auch noch z.B. auf mein Smartphone fortpflanzt. Pro Tag sind es im Moment zwischen 100 und 140 unerwünschte Einträge. Das muss aufhören. Daher mein Appell an die Spambots: Bitte bitte lasst mich in Ruhe! Ich schreibe auch nur noch ganz supertolle Beiträge. Versprochen!

Kleiner Scherz. Natürlich wird sich nichts ändern. Wenn ich nicht künftig von morgens bis abends Spam aussortieren will, muss eine andere Lösung her. Zu diesem Zweck probiere ich nun einen kleinen Spamblocker für die Kommentare und die Benutzerregistrierungen aus. Wer kommentieren will, muss einfach ein kleines Sprichwort vervollständigen. Dürfte für einen Menschen eine leichte Übung sein, ein Spambot wird es da schon etwas schwieriger haben. Wer unerwarteterweise Probleme beim Kommentieren hat, darf sich sehr gerne bei mir melden, dann wird der Fehler umgehend korrigiert. Im Idealfall funktioniert es aber problemlos.

Auf Success Denied wurden inzwischen rund 300 Kommentare freigeschaltet. Etwa 6000 Spamkommentare wurden gelöscht, wenn ich meiner Statistik hier glauben schenken darf. Ich freue mich ja, wenn meine Artikel Reaktionen hervorrufen, bzw. überhaupt gelesen werden. Über jeden einzelnen Kommentar bin ich sehr dankbar. Ohne Leser verliert man bestimmt schnell das Interesse an seinem Hobby. Aber soviel Spam muss nun wirklich nicht sein. Ich hoffe, das Thema hat sich hiermit erledigt.

Update vom 14.02.: Zu früh gefreut, ich habe natürlich noch den Trackback/Pingback-Spam vergessen, der den Löwenanteil ausmacht. Da mir diese Funktion sowieso noch nie viel genützt hat, habe ich sie kurzerhand einfach mal für sämtliche Artikel abgeschaltet. Mal sehen ob jetzt noch irgendwas durchkommt.

Wer in seinem Blog eines der unendlich vielen Twitter-Widgets verwendet, so wie ich zum Beispiel in der Sidebar, der wird sich Anfang Oktober vermutlich gefragt haben, wieso dieses nicht mehr funktioniert. Am ersten Tag ging ich noch von einem Fehler aus, der wohl bald behoben sein würde. Am zweiten Tag begann ich nach Ursachen zu suchen, konnte aber auf die Schnelle keine finden. Am dritten Tag recherchierte ich dann doch etwas genauer, und ich stellte fest: Die Twitter-API wurde auf eine neue Version umgestellt, und jeder ist von dieser Änderung betroffen.

Die neue Twitter-API in der Version 1.1 ist sehr viel restriktiver geworden, darum wurden sämtliche Widgets über Nacht einfach kurzerhand ausgeschlossen. Sie alle verstoßen gegen die neuen Richtlinien. Künftig wird es für Widgets und sonstige Skripte, die die Twitter-API verwenden, technisch schwieriger werden, Daten von dort abzurufen. Neuerdings wird für jede Verbindung eine Authentifizierung vorausgesetzt. Twitter bietet für Blog-Betreiber nun selbst ein Widget an, das diese auf ihrer Webseite via Javascript einbinden können. Rechts in meiner Sidebar kann man das Ergebnis bewundern. Meine Meinung dazu ist, dieses Widget ist ziemlicher Müll, und konfigurieren darf man praktisch auch nichts. Die minimale Höhe ist auf 350 Pixel beschränkt, was mich ziemlich nervt.

Twitter schreibt für Widgets inzwischen alles vor: den Zeilenabstand, die Schriftgröße, der Platz für einzelne Tweets, ja sogar für den dämlichen blauen Mistvogel von Twitter gibt es ungefähr über 9000 Vorgaben. Die Farbe muss exakt dem Original entsprechen, der Vogel muss im richtigen Winkel ausgerichtet sein, er darf nicht gespiegelt sein und auch sonst in keiner Weise verändert werden. Twitter-Widgets müssen überall einheitlich aussehen. Es gibt keinen Platz mehr für Individualisierung.

Ich bin noch am überlegen ob ich Twitter einfach rauswerfen und die Nutzung komplett einstellen soll. Das war ja ohnehin nur ein Experiment, da ich eigentlich gar kein Fan von sogenanntem Microblogging bin. Inzwischen bin ich bei exakt 1000 Followern angelangt, also tatsächlich im vierstelligen Bereich. Hey, und ich hab keine davon gekauft. Man sagt ja Accounts mit über 1000 permanenten Followern sogar einen gewissen Wert zu. Aber ich denke eher nicht, dass das auf meine Sammlung von Spam-Accounts zutrifft.

Was hat sich sonst geändert? Nun, meine Besucherzahlen sind seit dem letzten Mal um erstaunliche 50% gestiegen, und das obwohl der Pagerank immer noch ein ziemlich schlechter Scherz ist. Mal sehen ob das so bleibt, oder ob sich das bald wieder einkegelt. Meine (YouTube-)Musikempfehlungen lasse ich aus der Chronik heraus, dafür habe ich mal testweise einen eigenen Bereich „Playlist“ angelegt, wo ich so eine kleine Sammlung an ausgewählten Songs pflege. Da YouTube-Links eher flüchtig sind, wird es nötig sein, die toten Videos regelmäßig anzupassen. In einem Blog ist das ziemlich doof und aufwändig, daher der Extra-Bereich, wo es keinen stört. Drittens und letztens habe ich eine Ankündigung von WordPress gesehen, in der auf das Wegfallen der Blogroll/Linksammlung in künftigen Versionen hingewiesen wurde. WordPress-Blog-Betreiber wurden gebeten über kurz oder lang ihre Linksammlung zu exportieren und auf externe Plugins umzusteigen, oder diese besser in ein Textwidget zu integrieren. Das hätte ich hiermit getan. Ich verstehe den Schritt noch nicht so ganz, aber es war kein Problem.