Ladies and Gentlemen, we have a winner: Der Mörder war diesmal die Soundkarte. Mein derzeitiger Rechner hat mich in den letzten Wochen so einige Nerven gekostet. Wieder einmal hat sich mir gezeigt, dass es selbst für Informatikabsolventen und Informatikstudenten alles andere als einfach ist, die Fehlerquelle eindeutig zu bestimmen, wenn der Rechner nicht mehr das tut, was er eigentlich tun sollte. Mein System hat gute Arbeit geleistet und so einige rote Heringe ausgelegt, um mich zu verwirren. Aber alles nacheinander.

Den Rechner hab ich im Februar 2009 zusammengebaut und ihn seitdem kontinuierlich in Betrieb. Das Ding lief so stabil, dass es schon fast unrealistisch war. Zwischendurch gab es Probleme mit einem defekten RAM-Riegel, aber das ist inzwischen auch schon über ein Jahr her. Bis vor wenigen Wochen lief alles gut. Dann kam der erste unangekündigte Absturz. Zufall, denkt man sich. Ein Tag später der nächste Absturz, wieder ein Blackscreen. Da dachte ich zuerst an den Arbeitsspeicher. Inzwischen stürzt die Kiste alle 20 Minuten ab. Freezes, Blackscreens, einmal sogar ein Bluescreen mit einer NVidia-Treiberdatei. Womöglich die Grafikkarte?

Alle RAM-Riegel werden stundenlang sowohl zusammen als auch getrennt mit Memtest86+ getestet. Einer der Riegel sticht heraus und wirft insgesamt drei Fehler, mehr nicht. Im Einzeltest kommt der Rechner mit diesem Riegel teilweise erst gar nicht über das BIOS hinaus oder Memtest hängt sich auf. Aha, da haben wir es. Der Arbeitsspeicher war schuld. Defekten Riegel ausgebaut, Windows hochgefahren. Juhu, es läuft! Jedenfalls bis Windows wenige Minuten später einfriert und der Rechner neustartet. RAM war es wohl doch nicht.

Das nächste Kapitel wird eingeleitet. Aus Verzweiflung tausche ich meine Grafikkarte durch eine zufällig herumliegende Low-End-Grafikkarte. Windows fährt hoch und läuft. Stundenlang ohne Absturz. Tagelang sogar. Soso, da war also meine Grafikkarte defekt, das erklärt die NVidia-Fehlermeldung. Vielleicht aber auch das Netzteil plötzlich defekt? Zuwenig Saft für so eine hungrige Grafikkarte? Sind ja immerhin nur 420 Watt, aber hat doch sonst auch immer gereicht. Egal, Problem gelöst. Ich kann zwar kein Crysis 2 mehr spielen, aber wenigstens läuft der Rechner.

Am nächsten Morgen ist die Soundkarte stumm. Der Mixer zeigt ein Signal an, aber es kommt nix aus dem Ausgang. Nach einem Reboot gehts wieder. Alles in Ordnung. Tags darauf dasselbe Problem: Soundkarte aus. Wie jetzt? Soundkarte defekt? Netzteil zu schwach/defekt? Mainboard defekt? Poltergeist im Rechner? Ich will mir einen Film ansehen, doch nun fällt die Soundkarte in Abständen von zehn Minuten aus. Kurzerhand wird die Soundkarte ausgebaut und der billige Onboard-Soundchip aktiviert. Das ist reine Symptombekämpfung.

Inzwischen habe ich mir ein neues Netzteil mit 450 Watt und zusätzlichen Arbeitsspeicher bestellt, da der fehlende scheinbar defekte Riegel ein ziemliches Loch hinterlassen hat. Altes Netzteil raus, neues Netzteil rein, neue RAM-Riegel rein, Soundkarte wieder rein. Die Grafikkarte wollte ich auch tauschen, bis mir aufgefallen ist, dass das Netzteil zuwenig Anschlüsse hat. Was solls. Rechner stürzt nach einer Stunde ab, dann nach 20 Minuten. Inzwischen bleiben nur noch Soundkarte und Mainboard als Fehlerquelle übrig. Soundkarte wieder raus -> System läuft stabil.

Letztes Kapitel: Ich baue das alte Netzteil und die stärkere Grafikkarte wieder ein. Keine Abstürze. Netzteil ist also ok, Grafikkarte auch. Offenbar war die Soundkarte die ganze Zeit das Problem, aber der Fehler hat sich sehr gut getarnt. Zumal die Karte ja im Prinzip funktioniert, also wenn überhaupt nur einen sehr unscheinbaren Teildefekt hat, den ich nicht verstehen kann. Womöglich ist ja auch nur der PCI-Slot kaputt, an dem die Soundkarte hing. Das müsste ich mal als nächstes testen. Scheint jedenfalls so als wäre der Albtraum fürs erste vorbei, aber ich warte insgeheim noch auf den nächsten Absturz. Danach fliegt die Kiste in hohem Bogen aus dem Fenster und ich kaufe mir einen neuen.

Was war nun mit dem defekten RAM-Riegel? Hatte mein Rechner etwa gleichzeitig zwei voneinander unabhängige Defekte? Wieso lief das System nach dem Grafikkartenwechsel trotz eingebauter Soundkarte stabil? Und wieso zeigt Windows beim Bluescreen ein Problem mit dem NVidia-Treiber, wenn die Grafikkarte völlig in Ordnung ist? Seien Sie auch nächste Woche wieder dabei, wenn es heißt: X-Factor – Das Unfassbare.

Warum blogge ich eigentlich? Wie bin ich auf diese dämliche Idee gekommen? Wieso kritisiere ich soziale Netzwerke und bin doch Teil von ihnen? Was will ich mit einem Twitter-Account, wenn ich doch eigentlich kein Fan von Microblogging bin? Viele Fragen und keine einzige Antwort darauf. Jedenfalls keine befriedigende Antwort und schon gar keine, die sich in einem Satz zusammenfassen ließe. Erst gestern wurde ich mit dem Problem der Zwiespältigkeit meiner Handlungen seitens meiner Freunde konfrontiert, und da liegen sie verdammt richtig. Ich bin der Typ, der an dem Ast sägt auf dem er sitzt.

Dieser Artikel beleuchtet immerhin einen meiner Beweggründe: Höhlenmalerei. Richtig gelesen. Wir wollen Spuren hinterlassen, damit andere sehen können, dass es uns gab und welche Abenteuer wir erlebt haben. Da es den wenigsten Leuten vergönnt ist, Filme zu drehen, Gemälde zu zeichnen, Videospiele zu entwickeln und Romane zu veröffentlichen, versuchen viele auf einfachere Weise Inhalte zu erschaffen. Das Internet ist die ideale Plattform dafür. Wir erzählen von unseren Heldentaten auf Blogs und sozialen Netzwerken. Das Problem dabei ist, dass die meisten dieser Inhalte so unglaublich uninteressant und nichtssagend sind, dass es beginnt lästig zu werden. Außerdem ist den meisten Menschen gar nicht klar, was der unbedachte Umgang mit persönlichen Daten für Folgen haben kann. Es stellt sich also eine entscheidende Frage.

Sollten wir die Datenkrake Internet bereitwillig füttern, jeden unserer Schritte in irgendeinem sozialen Netzwerk posten und pünktlich am nächsten Morgen sämtliche Gelagefotos hochladen und die entsprechenden Teilnehmer mit vollem Namen markieren, oder überall unsere Accounts löschen, uns zuhause einschließen und hoffen, dass keiner unserer Freunde und Verwandten Informationen online verewigt, die uns betreffen? Ich schätze der Mittelweg ist der richtige, und den versuche ich zu finden. Ein stärkeres Bewusstsein für die Notwendigkeit und Angemessenheit im Internet veröffentlichter Daten über uns ist gefragt. Ich werde im weitesten Maße davon absehen, die Öffentlichkeit darüber in Kenntnis zu setzen auf welche Partys ich gegangen bin und welche Mengen Alkohol ich dort konsumiert habe (das überlasse ich den Bauern bei Wer-kennt-wen). Freilich werde ich auch weiterhin meine vielen dunklen Geheimnisse für mich behalten.

Insgesamt jedoch denke ich mir oft, wozu alles was ich lerne und erlebe nur für mich behalten? Ich existiere nur einmal auf dieser Welt und das eigentlich nicht besonders lange. Was ich mit ins Grab nehme, geht unwiederbringlich verloren. Ein Mensch, der nichts veröffentlicht hat, hinterlässt auch nichts – bis auf verblassende Erinnerungen und vergilbte Fotos. Aber ein Mensch, der nur für sich gelebt hat, hinterlässt nur Staub.

Habe ich nicht eigentlich viel mehr davon, wenn ich meine Erfahrungen und Gedanken mit anderen teile? Und die sowieso? Ich bekomme doch auch etwas zurück. Ich habe Vorteile durch die Erfahrungen anderer. Ich lerne Leute mit gleichen Interessen leichter kennen. Ich bekomme Feedback und kann feststellen, was andere von meiner Meinung halten, ob sie zustimmen oder widersprechen.

Selbstverständlich muss man sich dabei immer auch die Risiken vor Augen halten. Was deine Freunde künftig über dich lesen können, ist möglicherweise auch für potenzielle Arbeitgeber und Stalker sichtbar. Angaben über die politische Gesinnung, die Adresse und sexuelle Vorlieben können einem im Extremfall zum Verhängnis werden. Wer sich bedingungslos im Internet offenbart, riskiert das Opfer von Diskriminierung und Cybermobbing zu werden. Menschen vergessen mit der Zeit, das Internet vergisst in vielen Fällen nicht. Wenn das Netz Zeuge eines schweren Fehlers wird, den wir gemacht haben, könnte uns das ewig nachhängen.

Wie das in einigen Jahren aussehen wird und was wir tun werden wenn das Internet irgendwann ob der riesigen Datenmengen, die wir täglich dort abladen, aus allen Nähten platzt, kann ich leider nicht erahnen. Sind Facebook & Co. nur Modeerscheinungen und schon in wenigen Jahren so schnell wieder verschwunden wie sie aufgetaucht sind, oder werden sie irgendwann Google verdrängen und unser gesamtes Leben kontrollieren? Ein Blick in die Kristallkugel könnte einem mehr Angst einjagen, als man für möglich hält.

Seit es Windows 2000 gibt, kann ich mich über die berühmt-berüchtigten Betriebssysteme aus dem Hause Microsoft nur noch selten aufregen. Vorbei waren die Zeiten der Windows 9x-Ära, als der Rechner zwangsläufig und ohne Zutun des Benutzers nach Stunden, Tagen oder maximal Wochen einfach abstürzte und sämtliche laufenden Anwendungen in den Tod riss. Allerspätestens seit Vista gibt es kaum noch merkliche Unterschiede in der Stabilität der größten Betriebssysteme, so jedenfalls meine Erfahrung. Wenn mir einmal etwas abgestürzt ist, dann war das Problem praktisch immer auf defekte Hardware zurückzuführen – und das sage ich als jemand, der seinem Rechner in jahrelanger Rund-um-die-Uhr-Nutzung keine nennenswerten Pausen gönnt.

Genug des Lobes, denn Microsoft wäre ja nicht Microsoft, wenn es nicht absichtlich jede Menge Grund zum Ärgern in seine Betriebssysteme einbauen würde. Wenn das System jetzt nicht mehr durch regelmäßige Abstürze glänzt, dann muss es dem Nutzer zumindest aus anderen Gründen auf die Nerven gehen. Einen der Punkte, die mich von Anfang an nach dem Wechsel von XP auf Vista gestört haben (und auch noch auf Windows 7 zutreffen), möchte ich hier aufgreifen. Wer seinen PC im Keller oder im Büro stehen hat – also nicht in der Nähe des Schlafgemachs – wird keine derartigen Erfahrungen gemacht haben. Auch Linux-, Mac-User und SSD-Fetischisten, sowie Leute die ihren PC ausschalten, dürften das Thema nur belächeln können.

Jede Nacht beginnt ein interessantes Naturschauspiel im heimischen Windows-Rechner: Sobald das OS registriert, dass keine User-Eingaben (Maus, Tastatur) mehr erfolgen, wird davon ausgegangen, dass der Benutzer sich aufs Ohr hauen will. Etwa 20 Minuten später, also während man gerade am Einschlafen ist, macht der Rechner soviel Krach, wie es ihm nur möglich ist, und das selbstverständlich nur um mich zur Weißglut zu bringen. Sämtliche angeschlossenen Festplatten rödeln was das Zeug hält. Es knattert, es rattert, es stottert und fiepst und knarzt, und das bleibt bestimmt 30 Minuten so, oder vielleicht sogar über eine Stunde. Sobald man die Maus bewegt, ist sofort Ruhe. Beruhigt legt man sich wieder ins Bett. Doch die Stille ist trügerisch, denn nach einigen Minuten geht es wieder los. Es gibt kein Entkommen.

Versierte Computernutzer wissen natürlich, aus welchem Grund der Rechner nachts aktiv wird: Windows startet heimlich sämtliche Dienste, wenn die Ressourcen nicht gebraucht werden. So liest der Windows-Suchindizierungsdienst z.B. regelmäßig komplette Verzeichnisbäume und Teile von Dateiinhalten ein, um die Suchfunktion zu beschleunigen. Auch der Windows Defender startet in einem günstigen Augenblick seine Streifzüge quer über die Festplatte, um die Sicherheit zu gewährleisten und Malware keine Chance zu lassen. Daneben gibt es noch die Superfetch-Funktion, die oft genutzte Dateien und Anwendungen cached und dadurch die Systemleistung beschleunigen kann, was auch der Grund ist, warum man diese Funktion aktiviert lassen sollte.

Auch scheint der Windows Media Player bei (standardmäßig) eingeschalteter Netzwerkfreigabe für Bibliotheks- bzw. Mediendateien auch gerne mal alle möglichen Dinge aus allen möglichen Ordnern zu indizieren und freizugeben. Diese Funktion (Windows Libraries) z.B. würde ich möglichst immer ausschalten (auch weil sich das aus ganz bestimmten anderen Gründen zu einem wahren Ärgernis entwickeln kann). Aber das sind bestimmt noch lange nicht alle Übeltäter, die die Festplatte Nacht für Nacht foltern. Ein kleiner Blick in den Taskplaner von Windows zeigt das ungefähre Ausmaß. Scheinbar will Windows sogar regelmäßig die Festplatte defragmentieren, aber da bin ich mir heute auch nicht mehr ganz sicher, ich habe da bereits einige Änderungen vorgenommen.

Windows XP war kein solcher Krachmacher, aber seit Vista gehts wirklich rund. Das hat mich anfangs sehr gestört, weil man nachts kaum ein Auge zumacht (obwohl die Kiste sonst kaum hörbar ist). SSDs sind lautlos, damit würde man wohl keine Schwierigkeiten haben. Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass das auf Dauer der Gesundheit der Festplattenhardware zuträglich sein soll. Dieser Rant ist keine Anleitung, wie man Windows ein wenig zähmt was die Lautstärkeentwicklung betrifft, denn dafür gibts genug Foren und Anleitungen im Internet. Mit deren Hilfe habe ich so einige Dienste deaktiviert, die nur wenig Sinn hatten, aber einen Haufen Festplattenzugriffe erzeugt haben. Seitdem ist es etwas ruhiger geworden, aber leider kann man ja nicht alles ausschalten, sonst geht es auf Kosten der Sicherheit oder der Geschwindigkeit.

Weil ich es vor wenigen Monaten mit jemandem darüber hatte: Da meinst du, du kennst deine eigene Sprache, plötzlich stellt jemand eine dumme und im ersten Augenblick gar nicht so ernstgemeinte Frage, und du bist dir auf einmal gar nicht mehr so sicher.

Welchen Artikel verwendet man bei dem Wort „Körperteil„? Zuerst lacht man darüber, weil man die Frage für lächerlich hält. Das Grinsen verschwindet aber, sobald man sich mal ein paar Sekunden damit auseinandergesetzt hat.

Es gibt sowohl „Das Teil“ als auch „Der Teil“. Das Ersatzteil, der Programmteil, das Puzzleteil, der Gehirnteil, das Hinterteil, der Filmteil, das Körperteil? Der Körperteil? Verdammt nochmal, das kann doch nicht so schwer sein.

Der Kollege schwor Stein und Bein, es müsse DAS Körperteil lauten, ich wollte mich aber nicht so pauschal festlegen. Das Thema schien mir zu undurchsichtig. Ein Blick z.B. auf Wiktionary enthüllt: Körperteil ist männlich und es heißt daher „DER Körperteil“ – Der Teil eines Körpers. Aber wieso ist es nicht DAS Teil eines Körpers? Vielleicht weil es zu sehr nach Schraube bzw. Bauteil klingt. Ich habe keine Ahnung woran man genau den Unterschied festmacht.

Laut Google scheinen allerdings doch sehr viele ein Problem damit zu haben. Erschwerend kommt hinzu, dass der unbestimmte Artikel im Nominativ in beiden Fällen „Ein Körperteil“ lautet, man es dadurch also nicht herauslesen kann. Vielleicht kennt ja jemand eine Faustregel für solche grammatikalischen Problemfälle, damit man nicht immer nach dem Gefühl entscheiden muss, bzw. danach „wie es klingt“.

Rückblende: Als ich geboren wurde, hatten Homecomputer gerade mal magere 64 Kbyte Arbeitsspeicher. Selbst nachdem ich laufen und Computer bedienen konnte, waren die Rechner auch nicht mit viel mehr als 1 MB RAM bestückt. Wenn man davon das Betriebssystem abzieht, blieb für die einzelne Anwendung nicht einmal 800 Kbyte übrig. Natürlich weniger, wenn man Multitasking betreiben wollte.

Heute, 2011: Selbst die billigsten Supermarkt-Computer sind nicht selten mit sagenhaften 8 GB Arbeitsspeicher oder noch mehr ausgestattet. Sogar unter den Notebooks sind 4 GB längst Standard. Was macht man mit soviel Speicher? Zwei Millionen Textdateien gleichzeitig öffnen? Oder 34000 Fotos? Nein, eigentlich reicht heute schon fast ein Browser aus, um den Speicher zu füllen:

Ja, ich gebe es zu, ich bin ein Tab-Messie. Aber ich persönlich bevorzuge eigentlich eher die Bezeichnung „Poweruser“. Ich habe gut und gerne mal 40-50 Tabs gleichzeitig geöffnet, vor allem wenn ich irgendwas recherchiere. Aber selbst an schlechten Tagen sind es nie weniger als 15. Die guten alten Bookmarks sind sinnlos geworden, man lässt stattdessen einfach alle seine Lieblingsseiten immer geöffnet. Opera bietet sogar eine Session-Funktion an, mit der man die besten Tab-Konstellationen speichern und bei jedem Programmstart wieder automatisch öffnen lassen kann. Sind soviele Tabs nicht unübersichtlich? Eigentlich kaum. Es passiert eher selten, dass ich mal eine Seite versehentlich zweimal öffne, weil ich vergessen habe, dass sie in einem bestehenden Tab schon geladen ist. Aber was meine Tabs betrifft, bin ich meistens recht fit im Kopf, außerdem gibts ja Icons und ein Tab-Preview.

Aber mal eine andere Frage: Wenn man einen Browser wochenlang (ohne ihn zu schließen) im Betrieb und viele viele Tabs geöffnet hat, sind dann 1,5 GB normal? Ich meine, da passt ja ein kompletter Spielfilm rein. Gehen wir mal davon aus, die durchschnittliche Webseite ist heute 3 MB groß, und davon haben wir 50 geöffnet. Sogar wenn ich dann noch großzügig irgendeinen beliebigen Wert draufrechne für Overhead oder was weiß ich, komme ich kaum auf mehr als 250 oder meinetwegen 300 MB. Hat Opera etwa eine miese Speicherverwaltung? Man müsste mal testen, ob der Firefox sich unter solchen Extrembedingungen genauso sorglos am Speicher bedient.

Und überhaupt: Kann das jemand überbieten? :P