11 thoughts on “Erfahrungsbericht: Die erste Stunde mit Diablo 3

  1. Patrick

    Oh mein gott xD. Du schreibst richtig gut! Immer etwas positives sehen ;D. Das lustige ist, mir ergings, bzw ergehts immer noch so. Du bist sogar weiter als ich … ich hab noch nicht einmal einen Helden. Fertig installiert war das SPiel um ca. 17 Uhr. Also gute Arbeit Blizzard ;D.

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  2. Vince Beitragsautor

    Hehe, vielen Dank für die Blumen. Mit Humor und einem kleinen Rant kann man solche traumatischen Erlebnisse immer noch am besten verarbeiten ;)

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg beim Einloggen. Irgendwann klappts bestimmt. Ich probiers morgen Abend wieder. Hab leider nicht frei *g*

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  3. Gerry

    Ich kann mich Patrick nur anschließen: Sehr schön geschrieben.

    Solltest Du den Helden-Erstellungsbildschirm erfolgreich verlassen können, darfst Du Dich schon auf den „Error 3006“ freuen:

    „Während die Login-Server dem Ansturm nicht gewachsen sind, berichten diverse Spieler, dass sie mit einer “Error 3006″-Fehlermeldung aus dem Spiel geworfen wurden. “Diablo 3″ wurde beendet, die Verbindung wurde getrennt und konnte danach nicht wieder hergestellt werden.“

    Weiterlesen auf playm.de: http://www.playm.de/2012/05/diablo-3-error-3006-sperrt-spieler-aus-dem-spiel-aus-40400/

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    1. Vince Beitragsautor

      Hey Gerry, dankeschön. Das war einfach der Frust, der in Form von Sarkasmus aus mir heraussprudelte.

      Ich würde mich wahrscheinlich kaum daran stören, dass Blizzard sich zum Release von Diablo 3 mächtig verschätzt hat, WENN NICHT

      1. Blizzard jahrelang Erfahrung mit dem Betrieb von WoW und inzwischen auch StarCraft 2 hätte
      2. Die Leute von Blizzard GANZ GENAU wussten, worauf sie sich einlassen, wenn sie einen Onlinezwang in Diablo 3 einbauen (dann hängt nämlich ALLES an den Login-Servern)
      3. EA und Ubisoft ganz genau die gleichen Probleme schon vor Monaten und Jahren hatten, und es gab jedesmal einen Aufschrei unter den Spielern.

      Blizzard ist offensichtlich nicht in der Lage, aus solchen Fehlern zu lernen. Oder es ist ihnen völlig egal. Mich frustriert das Thema schon alleine deshalb, weil die Lösung des Problems von Anfang an so einfach gewesen wäre: KEIN ONLINEZWANG. Hat bei Diablo und Diablo 2 wunderbar funktioniert und ich hatte nie Probleme.

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  4. Ulketulke

    Blizzard hat sich nicht verschätzt.
    Bei WoW war es genauso immer das gleiche Schema wenn en neues addon/content patch rausgekommen ist waren die Server 1-3 Wochen überladen und danach nochmal 2-3 Wochen gut gefüllt und danach wars wieder in Ordnung, weil zum release immer die 3-fache Anzahl an Spielern das Spiel spielen will, wie später im Durchschnitt spielen.
    Die Server werden deshalb danach ausgelegt dass sie im normalen Betrieb am Wochenende (wo das meiste los ist) gerade ausreichen.
    Ich weiss dass das frustrierend ist wenn man nur single player spielen will, aber ich kann es auch verstehen dass man nicht die 3 fache Zahl an Servern anschaffen will nur weil am Anfang jeder sich die neuen Instanzen ansehen will und dann nach nem Monat etliche Leute das Spiel in die Ecke stellen und dann en Monat später die Hälfte der Server gegen sich selber Pong spielen kann damit ihnen nicht langweilig wird ^^ (auf WoW bezogen)
    Fürn single player Spieler ist es natürlich ziemlich behindert der Online Zwang, vor allem kann man dadurch auch unterwegs mitm laptop nur sehr eingeschränkt spielen, aber wie man sieht blizzard kann sich das vermutlich als einziger Spiele-Hersteller leisten weil sich trotzdem jeder Diablo kauft.

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  5. Ulketulke

    P.S. auch als single Player spieler lohnt es sich mal im Auktionshaus vorbeizuschaun, gibt dort oft bessere Sachen und zu günstigerern Preisen als bei den NPCs im SPiel

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  6. Vince Beitragsautor

    Richtig, das sehe ich ebenso. Damit bestätigst du meine Vermutung, dass Blizzard damit rechnet, dass der Ansturm zu groß sein wird, aber keine Anstalten macht, dagegen etwas zu unternehmen. Es ist ihnen schlicht egal. Leider kann Blizzard sich ein solches Verhalten erlauben.

    Zwei Dinge fallen mir dazu ein: Auch als großer Spieleentwickler/Publisher hätte Blizzard die Möglichkeit, sich problemlos Serverleistung zu mieten, wenn sie gebraucht wird, und abzubestellen, wenn sie eben nicht mehr gebraucht wird. Anbieter gibt es in der Richtung viele. Aber Blizzard ist das egal.

    Blizzard könnten in ihre Spiele eine Login-Queue einbauen, mit Anzeige des derzeitigen Platzes in der Warteschlange. So müsste ich nicht immer und immer wieder sinnlos mein Passwort eingeben und die Server von Hand pollen, bis es mal zufällig klappt. Das ist Glücksspiel, das ist tiefstes Mittelalter. Das haben andere schon besser gemacht. Aber Blizzard ist das egal.

    Dieses Mal habe ich DRM bezahlt. Ein weiteres Mal passiert mir das nicht. Nicht nachdem ich jetzt enttäuscht worden bin. Diablo 4 passiert ohne mich.

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  7. Ulketulke

    Enttäuschen ist relativ eigentlich isses so gelaufen wie alle Blizzard releases der letzten 5-6 Jahre, teilweise sogar besser, man kann wenigstens bis auf ganz seltene lags gut spielen wenn man mal ingame ist, bei WoW kannste die erste Woche die 25-er Instanzen zu den Hauptzeiten abends nicht spielen ^^ von daher war das eigentlich so zu erwarten.
    Auslagerungen auf Mietserver ist glaube ich nicht ganz so einfach vor allem wegen sensibler Kundendaten und wenn in 1-2 Wochen noch das Echtgeld ah kommt und es da zu Fehlern kommt könnte das unschön werden wenn man da nicht selbst die volle Kontrolle über die Server hat.
    Die login-queue wäre wirklich need ^^ diablo2 hatte sogar ne queue funktion wenn man im battlenet en spiel erstellen wollte und schon zuviele liefen.

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  8. Vince Beitragsautor

    Nun, im Gegensatz zu dir bin ich absolut nicht der Meinung, dass es, nur weil es scheinbar früher so war, daher OK ist wenn es so bleibt. Da gibt es eigentlich nichts zu entschuldigen. Gerade deshalb hätte man dagegen was tun müssen.

    Zu „erwarten“ ist daher nicht, dass es Schwierigkeiten gibt, sondern von Seiten Blizzards ist zu erwarten, dass sie dafür Sorge tragen, dass das Spiel funktioniert, wenn ich es kaufe. Das ist normalerweise Voraussetzung dafür, dass ich es kaufe. Wie sie das machen, ist mir relativ egal. Aber wenn es an den Kunden hängenbleibt, dann ist das schonmal verdammt schlecht. Denn eigentlich sind das Probleme die Blizzard selbst zu verantworten hat.

    Dass es sich am ersten Abend praktisch überhaupt nicht spielen lässt, und die beiden darauffolgenden Wochen mit Problemen zu rechnen sein soll, das war eben nicht ausgemacht, und das nehme ich nur unter Protest zur Kenntnis.

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  9. Ulketulke

    Das hat bei keinem großem Spiel mit online Zwang/Multiplayerspiel jemals funktioniert, bei keinem Publisher (Assasins creed,anno2070,bf3,mw3,…..)
    warum sollte es bei d3 anders sein?
    Hope for the best, prepare for the worst ist da mein Leitsatz ausserdem „never play on patchday“ (oder releaseday) ist mittlerweile auch ein weit verbreiteter spruch im internet.
    Allerdings mittlerweile sollten sie es im Griff haben am 2ten Tag, was aber nicht der Fall ist und das ah funktioniert die meiste Zeit auch nicht.
    siehe erster abschnitt
    http://www.gamestar.de/spiele/diablo-3/test/diablo_3,44357,2567755.html

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  10. Vince Beitragsautor

    Weise Worte.

    Bei Multiplayer könnte ich mich wohl mit Login-Problemen anfreunden, weil das wohl in der Natur der Sache liegt.

    Was Onlinezwang im Singleplayer-Modus angeht, bin ich allerdings sehr radikal. Man möge sich darüber streiten, ob es in Ordnung ist, die ehrlichen Kunden mit immer extremeren Restriktionen zu gängeln. Aber wenn es schon technisch nur mit Problemen umsetzbar ist, darf kein Always-Online verwendet werden. In einer perfekten Welt würde Blizzard dafür Konsequenzen sehen ;)

    Aber da wir in 15 Jahren sowieso alles nur noch in der Cloud im Monats-Abo spielen und es daher keine Raubkopien mehr gibt, ist das wohl nicht mehr aufzuhalten. Und ich Idiot hab es auch noch finanziell unterstützt *g*

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