5000 Euro Studienaufwendungen, ein Ordner voller BAföG-Anträge, hunderte Pflichtübungen, 36 bestandene Prüfungen, zehn Semester und zwei sinnlose Praktika später: Ich hab es geschafft! Fünf Monate Stress während der Diplomarbeit sind endlich durchgestanden. Letzten Mittwoch war der Tag aller Tage. Der Tag auf den ich die letzten sechs Jahre hingearbeitet hatte. Nachdem ich meine Diplomarbeit bereits Anfang September eingereicht habe, musste ich nur noch das Kolloquium durchstehen. Ich hab alles gegeben und noch viel mehr zurückgelassen. Mehr konnte ich kaum erreichen. So kann ich nun mit Stolz sagen: Ich hab mein Diplom!

Die letzten Semester waren harte Arbeit nicht nur für mich, sondern auch für meine Kommilitonen. Viele der Informatik-Erstsemestler vom WS 05/06 bzw. SS 06 sind auf der Strecke geblieben. Es gab Zeiten, da wollte ich aufhören. Es gibt vier Personen, ohne die ich das Studium nie beendet hätte. Einem davon möchte ich ganz besonders danken: Thomas Hubrig. Gemeinsam haben wir uns durch unzählige Pflichtübungen und Klausuren gequält. Er schreibt inzwischen schon zum zweiten Mal an seiner Diplomarbeit und ist daher leider noch nicht ganz fertig, aber er macht das schon. Danke Thomas!

Die Diplomarbeit habe ich mit der Note 1,3 bestanden und ich bin wahnsinnig froh über das Ergebnis. Mein Diplomschnitt ist zwar nicht ganz so überragend, aber trotzdem eine Leistung, die sich sehen lassen kann. Nun werde ich mich also so langsam ins Berufsleben eingliedern. Ich hoffe der Einstieg gelingt mir einigermaßen. Ich lasse mich mal überraschen, was die nächsten Wochen so bringen. Am Donnerstag war ich zum letzten Mal an der Hochschule – um das Diplomzeugnis und die Urkunde zu beantragen. Mir wird der graue Klotz in Mannheim fehlen…