Die ersten paar Monate nach Eröffnung dieses Blogs habe ich immer mal wieder damit zugebracht, die von mir als Basis gewählte WordPress-Theme zu modifizieren und meinen eigenen Wünschen etwas näherzubringen. Oft betone ich, dass ich kein Designer bin und auch kein Profi im Umgang mit Bildbearbeitungssoftware, aber meine Fähigkeiten reichen immerhin aus, um ein Design zu entwickeln, das mir halbwegs gefällt, auch wenn es aus professioneller Sicht mangelhaft oder zumindest schlicht sein mag. Durch so viele Stylesheets und Templatedateien habe ich mich durchkämpfen müssen, bis das Design endlich halbwegs nach was aussah, und nun fängt das wieder von vorne an.

Eigentlich müsste es mir ja recht sein, da die Entwickler der Theme eine völlig neue Version veröffentlicht haben, mit einem komplett neuen Theme-Framework als Unterbau, das noch leistungsfähiger ist als vorher. Das Problem an der Sache ist, dass es durch die unterschiedliche Struktur kein einfaches Update gibt. Die neue Version wird installiert und die alte Theme geht verloren. Meine eigenen Änderungen zu übertragen wäre viel zu aufwändig, daher lasse ich das.

Daher bleibt mir gar nichts anderes übrig als einen Design-Reboot vorzunehmen. In den kommenden Tagen werde ich die Theme ersetzen und meine Modifikationen in die Tonne werfen. Dann sieht der Blog zwar leider erstmal ein paar Wochen (oder Monate) wieder so richtig nach Garnichts aus, aber dafür bin ich langfristig auf dem richtigen Weg. So nach und nach wird dann auch das neue Design wieder angepasst, aber das wird dauern.

Nur zur Info also, falls sich jemand wundert. Dann kann ich mich ja vielleicht sogar mal mit diesen Childthemes von WordPress befassen, die wohl genau für diesen Fall vorgesehen sind: Theme-Modifikationen auch nach einem Theme-Update beibehalten und so. Lasst die Bastelarbeit beginnen! Schon wieder.