Archiv für Mai, 2011

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Mai-Update mit Gigas, GTA2 und Gwen

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Es wird wieder Zeit für ein kleines Update für eins meiner schönsten Freizeitprojekte. Nicht viel hat sich geändert, außer dass SD jetzt neuerdings mit WordPress 3.1.3 fährt, aber ich habe inzwischen für etwas zusätzlichen Content gesorgt, namentlich mit drei Youtube-Uploads und einem Beitrag zu den Freeware-Spielen (Sektion im Menü oben).

gta2 150x150Letzteres ist der Hit “Grand Theft Auto 2” von Rockstar Games, dem zweiten Teil der Reihe. Vom dritten Teil gibt es allerdings soviele verschiedene Ableger, die alle gleich aussehen, dass ich schon lange sowohl das Interesse als auch den Durchblick verloren habe. Für mich endet die Serie mit dem zweiten Teil, welchen ich auch persönlich als das beste Spiel betrachte. Danach waren es ja völlig andere Spiele, schon allein wegen der neuen Kameraperspektive, die ein anderes Spielgefühl vermittelt. Aber selbstverständlich wird nicht jeder meine Meinung teilen, schon gar nicht diejenigen, die nie das Original gespielt haben.

Die neuen Youtube-Uploads möchte ich hier kurz vorstellen. Es handelt sich zunächst um zwei neue Gigas-Songs aus meinem Archiv: Gigas – Peace of Westphalia und Gigas – Synthetique. Damit sind wir dem Ziel also wieder einen kleinen Schritt nähergekommen.

Zuletzt ein wenig ernstgemeinter Beitrag aus meiner Kindheit, dem man einen leichten Seltenheitswert nicht absprechen kann: Gwen – Bernard & Bianca. Das ist der Soundtrack von “Bernard & Bianca im Känguruhland” von 1990, gesungen von Gwen Obertuck. Ja, richtig gelesen, ein Kinderlied von Disney. Hey, als ich eingeschult wurde, war das der Hit :)

Webfundstück

Kostenlose Alben im Netz

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mightypirateFernab aller Tauschbörsen, illegaler MP3-Raubmordkopiererei und Grauzonen-Youtube-Jukeboxen gibt es tatsächlich hin und wieder Künstler, die komplette Alben ihrer Musik kostenlos der Allgemeinheit zur Verfügung stellen, sei es weil diese Künstler schon aus Prinzip für den freien Zugang zu Informationen und Kultur sind, oder weil die Musik inzwischen einfach zu alt ist und sich damit nicht mehr so viel Geld machen lässt. Unabhängig der Beweggründe möchte ich euch hier ein paar Tipps zu kostenlosen Alben zukommen lassen. Möglicherweise in Zukunft sogar häufiger, schließlich gibts da noch eine ganze Menge mehr zu entdecken. Für den Anfang habe ich mich jetzt erstmal auf die Dinge konzentriert, die ich kürzlich entdeckt habe, oder die mir am stärksten in Erinnerung geblieben sind, weil sie mich persönlich sehr interessieren.

Dieses Mal kommen jedenfalls ganz besonders Spielefans & -Nostalgiker auf ihre Kosten. Den Anfang macht ein Album, das ich heute erst entdeckt habe: Der Soundtrack zu Portal 2. Man glaubt es kaum, aber offenbar verfolgt jemand bei einem solch aktuellen Vollpreisspiel zumindest in Bezug auf den Soundtrack keine kommerziellen Absichten. Naja, zumindest nicht direkt, denn im Nachhinein wird einem klar, dass das wiederum gute Werbung für das eigentliche Produkt ist. Aber wenn ich mir den Titel “Volume I” anschaue, wird deutlich, dass der Soundtrack wohl doch etwas umfangreicher ist. Vielleicht kommen die anderen Teile noch nach. Wer Interesse hat, kann sich das Album hier downloaden:

Nachtrag vom 26.10.: Inzwischen sind auch Volume 2 und Volume 3 vom Portal 2 OST erschienen. Es gibt nun außerdem ein Komplettpaket aller drei Teile, das über 400 MB groß ist. Der Soundtrack ist schon wahnsinnig umfangreich.

Portal 2 -Soundtrack (424 MB)

Meine nächste Empfehlung ist um einiges älter. Es handelt sich um die Soundtracks zu Blizzards altbekannten Hack & Slay PC-Juwelen Diablo und Diablo 2, sowie der Erweiterung Diablo 2: Lord of Destruction. Auch diese wurden vor Jahren schon auf der Webseite von Blizzard zum kostenfreien Download angeboten. Inzwischen haben sie die Dateien vom Server geworfen. Ist wohl nicht mehr so interessant heute.

Diablo -Soundtrack (23 MB)
Diablo 2 -Soundtrack (110 MB)
Diablo 2: Lord of Destruction -Soundtrack (29 MB)

Zum Schluss noch eine Empfehlung, die wohl nur die Wenigsten interessieren wird. Wer mit Chiptune nichts anfangen kann bzw. mit dem Atari ST und mit solcher Musik nicht aufgewachsen ist, der wird an den Songs von Dubmood keine Freude haben. Ansonsten gibts mit diesen beiden Sets einiges auf die Ohren, denn da versteht jemand was davon. Das zweite Set ist sogar ein Liveset aus Marseille aus dem Jahr 2006.

Nachtrag vom 15.07.2013: Die Links zu den kostenlosen Dubmood-Alben sind leider längst tot, und wurden daher von mir entfernt. Tja, so ist das Internet eben: Kurzlebig und wechselhaft :-(

Dubmood – The Mighty Piratesessions #1 (53 MB)(Link tot)
Dubmood – The Mighty Piratesessions #2 (68 MB)(Link tot)

Party

“Was spielen wir jetzt?” a.k.a. UlkeLAN 2011

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ulkelan2011Ich hab Berlin gesehen und Lena hat den Grand Prix verloren. Aber das eigentlich wichtigste Ereignis fand Ende letzter Woche statt. Letzten Samstag ging die zweitägige UlkeLAN 2011 zuende – eine LAN-Party so legendär, dass man selbst heute noch davon spricht, jedenfalls von der 2002er Version. Die 2011er Edition war dagegen zwar bei weitem nicht so aufregend, dafür aber umso gediegener. Die Teilnehmer waren wieder dieselben wie letztes Jahr (siehe Artikel): Ulke, Basti, Daniel und ich.

Ein fast noch größeres Problem als letztes Jahr war dieses Mal die Wahl der Spiele, aber das war abzusehen. Viele alte Spiele lassen sich heute nicht mehr problemlos im Netzwerk spielen und so war die Wahl erheblich eingeschränkt. Begonnen haben wir mit einer Runde Jedi Knight: Jedi Academy. Relativ schnell zeigte sich jedoch, dass es bei ein oder zwei Matches bleiben würde, da man sich lieber auf Coop-Spiele konzentrieren wollte. Dadurch wurde die Auswahl nochmals deutlich kleiner.

Während wir verzweifelt versuchten Magicka bei jedem der Teilnehmer zum laufen zu bekommen (ironischerweise ruckelte das Spiel gerade bei Basti, der vermutlich mit Abstand den stärksten Rechner hatte), ließen wir unseren Frust bei SWAT 4 aus und wir stellten erstaunt fest: Das Spiel ist richtig witzig. So stürmten wir stundenlang irgendwelche Gebäude, räucherten Terroristen und Geiselnehmer aus und verhafteten Zivilisten. Die gelegentlichen Kollateralschäden sorgten für die nötigen Lacher zwischendurch.

Inzwischen fand Basti eine Lösung für die ruckelige Grafik bei Magicka: War VSync schuld? War es ein veralteter Grafikkartentreiber? Musste man Triple Buffering erzwingen oder Magicka im Fenstermodus betreiben? Details und Auflösung runterschrauben? Nein, alles hat nicht geholfen. Man musste nur das USB-Joypad vom Rechner trennen, sofort lief Magicka flüssig. Wie sehr ein Entwickler da schlafen muss, um so einen Mist zu fabrizieren, das wollte uns nicht einleuchten. Jedenfalls haben wir gut gelacht.

Magicka war zwischendurch sogar ganz witzig, aber der Frustfaktor war dank Friendly Fire doch relativ hoch. Man musste beim Zaubern den eigenen Mitspielern praktisch mehr ausweichen als den zahlreichen Gegnern und das will einiges heißen. Wenn vier Spieler beteiligt sind, ist auch der Platz auf dem Screen recht begrenzt. Aus diesem Grund versuchten wir uns ebenfalls an UT2004, das man ja schon dutzende Male gespielt hat.

Am zweiten Abend haben wir gemütlich gegrillt und uns dann einige Filme reingezogen. Neben einem nicht genannten merkwürdigen Independent-Film waren außerdem “Die Verurteilten” und “Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt” die Streifen der Wahl. Vor allem letztere schlugen ein wie eine Bombe.

Wieder einmal möchte ich auf die UlkeLAN 2012 hinweisen, die nächstes Jahr (möglicherweise) stattfinden wird – also die zehnjährige Jubiläums-UlkeLAN zur 2002er Version. Aber selbstverständlich entscheidet Ulke selbst. Abschließend bleibt mir nur wieder einmal den Gastgebern, Ulke und Basti, und natürlich dem dritten Mann im Bunde, Daniel, zu danken. Danke dass ich dabei sein durfte. Ich hoffe ich kann mit euch noch viele Netzwerkpartys erleben.

Hardware

Poltergeist im Rechner

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brokenLadies and Gentlemen, we have a winner: Der Mörder war diesmal die Soundkarte. Mein derzeitiger Rechner hat mich in den letzten Wochen so einige Nerven gekostet. Wieder einmal hat sich mir gezeigt, dass es selbst für Informatikabsolventen und Informatikstudenten alles andere als einfach ist, die Fehlerquelle eindeutig zu bestimmen, wenn der Rechner nicht mehr das tut, was er eigentlich tun sollte. Mein System hat gute Arbeit geleistet und so einige rote Heringe ausgelegt, um mich zu verwirren. Aber alles nacheinander.

Den Rechner hab ich im Februar 2009 zusammengebaut und ihn seitdem kontinuierlich in Betrieb. Das Ding lief so stabil, dass es schon fast unrealistisch war. Zwischendurch gab es Probleme mit einem defekten RAM-Riegel, aber das ist inzwischen auch schon über ein Jahr her. Bis vor wenigen Wochen lief alles gut. Dann kam der erste unangekündigte Absturz. Zufall, denkt man sich. Ein Tag später der nächste Absturz, wieder ein Blackscreen. Da dachte ich zuerst an den Arbeitsspeicher. Inzwischen stürzt die Kiste alle 20 Minuten ab. Freezes, Blackscreens, einmal sogar ein Bluescreen mit einer NVidia-Treiberdatei. Womöglich die Grafikkarte?

Alle RAM-Riegel werden stundenlang sowohl zusammen als auch getrennt mit Memtest86+ getestet. Einer der Riegel sticht heraus und wirft insgesamt drei Fehler, mehr nicht. Im Einzeltest kommt der Rechner mit diesem Riegel teilweise erst gar nicht über das BIOS hinaus oder Memtest hängt sich auf. Aha, da haben wir es. Der Arbeitsspeicher war schuld. Defekten Riegel ausgebaut, Windows hochgefahren. Juhu, es läuft! Jedenfalls bis Windows wenige Minuten später einfriert und der Rechner neustartet. RAM war es wohl doch nicht.

Das nächste Kapitel wird eingeleitet. Aus Verzweiflung tausche ich meine Grafikkarte durch eine zufällig herumliegende Low-End-Grafikkarte. Windows fährt hoch und läuft. Stundenlang ohne Absturz. Tagelang sogar. Soso, da war also meine Grafikkarte defekt, das erklärt die NVidia-Fehlermeldung. Vielleicht aber auch das Netzteil plötzlich defekt? Zuwenig Saft für so eine hungrige Grafikkarte? Sind ja immerhin nur 420 Watt, aber hat doch sonst auch immer gereicht. Egal, Problem gelöst. Ich kann zwar kein Crysis 2 mehr spielen, aber wenigstens läuft der Rechner.

Am nächsten Morgen ist die Soundkarte stumm. Der Mixer zeigt ein Signal an, aber es kommt nix aus dem Ausgang. Nach einem Reboot gehts wieder. Alles in Ordnung. Tags darauf dasselbe Problem: Soundkarte aus. Wie jetzt? Soundkarte defekt? Netzteil zu schwach/defekt? Mainboard defekt? Poltergeist im Rechner? Ich will mir einen Film ansehen, doch nun fällt die Soundkarte in Abständen von zehn Minuten aus. Kurzerhand wird die Soundkarte ausgebaut und der billige Onboard-Soundchip aktiviert. Das ist reine Symptombekämpfung.

Inzwischen habe ich mir ein neues Netzteil mit 450 Watt und zusätzlichen Arbeitsspeicher bestellt, da der fehlende scheinbar defekte Riegel ein ziemliches Loch hinterlassen hat. Altes Netzteil raus, neues Netzteil rein, neue RAM-Riegel rein, Soundkarte wieder rein. Die Grafikkarte wollte ich auch tauschen, bis mir aufgefallen ist, dass das Netzteil zuwenig Anschlüsse hat. Was solls. Rechner stürzt nach einer Stunde ab, dann nach 20 Minuten. Inzwischen bleiben nur noch Soundkarte und Mainboard als Fehlerquelle übrig. Soundkarte wieder raus -> System läuft stabil.

Letztes Kapitel: Ich baue das alte Netzteil und die stärkere Grafikkarte wieder ein. Keine Abstürze. Netzteil ist also ok, Grafikkarte auch. Offenbar war die Soundkarte die ganze Zeit das Problem, aber der Fehler hat sich sehr gut getarnt. Zumal die Karte ja im Prinzip funktioniert, also wenn überhaupt nur einen sehr unscheinbaren Teildefekt hat, den ich nicht verstehen kann. Womöglich ist ja auch nur der PCI-Slot kaputt, an dem die Soundkarte hing. Das müsste ich mal als nächstes testen. Scheint jedenfalls so als wäre der Albtraum fürs erste vorbei, aber ich warte insgeheim noch auf den nächsten Absturz. Danach fliegt die Kiste in hohem Bogen aus dem Fenster und ich kaufe mir einen neuen.

Was war nun mit dem defekten RAM-Riegel? Hatte mein Rechner etwa gleichzeitig zwei voneinander unabhängige Defekte? Wieso lief das System nach dem Grafikkartenwechsel trotz eingebauter Soundkarte stabil? Und wieso zeigt Windows beim Bluescreen ein Problem mit dem NVidia-Treiber, wenn die Grafikkarte völlig in Ordnung ist? Seien Sie auch nächste Woche wieder dabei, wenn es heißt: X-Factor – Das Unfassbare.

Soziale Medien

Gedanken zur Selbstoffenlegung im Netz

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Warum blogge ich eigentlich? Wie bin ich auf diese dämliche Idee gekommen? Wieso kritisiere ich soziale Netzwerke und bin doch Teil von ihnen? Was will ich mit einem Twitter-Account, wenn ich doch eigentlich kein Fan von Microblogging bin? Viele Fragen und keine einzige Antwort darauf. Jedenfalls keine befriedigende Antwort und schon gar keine, die sich in einem Satz zusammenfassen ließe. Erst gestern wurde ich mit dem Problem der Zwiespältigkeit meiner Handlungen seitens meiner Freunde konfrontiert, und da liegen sie verdammt richtig. Ich bin der Typ, der an dem Ast sägt auf dem er sitzt.

Dieser Artikel beleuchtet immerhin einen meiner Beweggründe: Höhlenmalerei. Richtig gelesen. Wir wollen Spuren hinterlassen, damit andere sehen können, dass es uns gab und welche Abenteuer wir erlebt haben. Da es den wenigsten Leuten vergönnt ist, Filme zu drehen, Gemälde zu zeichnen, Videospiele zu entwickeln und Romane zu veröffentlichen, versuchen viele auf einfachere Weise Inhalte zu erschaffen. Das Internet ist die ideale Plattform dafür. Wir erzählen von unseren Heldentaten auf Blogs und sozialen Netzwerken. Das Problem dabei ist, dass die meisten dieser Inhalte so unglaublich uninteressant und nichtssagend sind, dass es beginnt lästig zu werden. Außerdem ist den meisten Menschen gar nicht klar, was der unbedachte Umgang mit persönlichen Daten für Folgen haben kann. Es stellt sich also eine entscheidende Frage.

Sollten wir die Datenkrake Internet bereitwillig füttern, jeden unserer Schritte in irgendeinem sozialen Netzwerk posten und pünktlich am nächsten Morgen sämtliche Gelagefotos hochladen und die entsprechenden Teilnehmer mit vollem Namen markieren, oder überall unsere Accounts löschen, uns zuhause einschließen und hoffen, dass keiner unserer Freunde und Verwandten Informationen online verewigt, die uns betreffen? Ich schätze der Mittelweg ist der richtige, und den versuche ich zu finden. Ein stärkeres Bewusstsein für die Notwendigkeit und Angemessenheit im Internet veröffentlichter Daten über uns ist gefragt. Ich werde im weitesten Maße davon absehen, die Öffentlichkeit darüber in Kenntnis zu setzen auf welche Partys ich gegangen bin und welche Mengen Alkohol ich dort konsumiert habe (das überlasse ich den Bauern bei Wer-kennt-wen). Freilich werde ich auch weiterhin meine vielen dunklen Geheimnisse für mich behalten.

Insgesamt jedoch denke ich mir oft, wozu alles was ich lerne und erlebe nur für mich behalten? Ich existiere nur einmal auf dieser Welt und das eigentlich nicht besonders lange. Was ich mit ins Grab nehme, geht unwiederbringlich verloren. Ein Mensch, der nichts veröffentlicht hat, hinterlässt auch nichts – bis auf verblassende Erinnerungen und vergilbte Fotos. Aber ein Mensch, der nur für sich gelebt hat, hinterlässt nur Staub.

Habe ich nicht eigentlich viel mehr davon, wenn ich meine Erfahrungen und Gedanken mit anderen teile? Und die sowieso? Ich bekomme doch auch etwas zurück. Ich habe Vorteile durch die Erfahrungen anderer. Ich lerne Leute mit gleichen Interessen leichter kennen. Ich bekomme Feedback und kann feststellen, was andere von meiner Meinung halten, ob sie zustimmen oder widersprechen.

Selbstverständlich muss man sich dabei immer auch die Risiken vor Augen halten. Was deine Freunde künftig über dich lesen können, ist möglicherweise auch für potenzielle Arbeitgeber und Stalker sichtbar. Angaben über die politische Gesinnung, die Adresse und sexuelle Vorlieben können einem im Extremfall zum Verhängnis werden. Wer sich bedingungslos im Internet offenbart, riskiert das Opfer von Diskriminierung und Cybermobbing zu werden. Menschen vergessen mit der Zeit, das Internet vergisst in vielen Fällen nicht. Wenn das Netz Zeuge eines schweren Fehlers wird, den wir gemacht haben, könnte uns das ewig nachhängen.

Wie das in einigen Jahren aussehen wird und was wir tun werden wenn das Internet irgendwann ob der riesigen Datenmengen, die wir täglich dort abladen, aus allen Nähten platzt, kann ich leider nicht erahnen. Sind Facebook & Co. nur Modeerscheinungen und schon in wenigen Jahren so schnell wieder verschwunden wie sie aufgetaucht sind, oder werden sie irgendwann Google verdrängen und unser gesamtes Leben kontrollieren? Ein Blick in die Kristallkugel könnte einem mehr Angst einjagen, als man für möglich hält.

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